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Trotz Handicap – ein Transport Rollstuhl macht das Leben flexibler!

Beide Bilder Bildquelle Pixabay

Sie befinden sich hier auf einer Unterseite von Rollatorscout, welche sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Transportrollstuhl befasst. Ein Zustand, mit dem viele Menschen im Alter zu Recht kommen müssen ist der, dass die Beine einfach nicht mehr so richtig mitmachen wollen. Rollstuhl kaufen. Das Laufen fällt immer schwerer und um die Mobilität aufrecht zu erhalten, ist man gezwungen, auf geeignete Hilfsmittel zurückzugreifen- die da wären: Die einfache Krücke oder der komfortablere Rollator. Reichen diese Hilfsmittel nicht mehr aus, muss, alleine schon der persönlichen Sicherheit zuliebe, auf den Transport Rollstuhl, sei es als Selbstfahrer oder zum Schieben, zurückgegriffen werden, welcher, wenn auch in begrenzter Weise, wieder ein Stück weit Bewegungsfreiheit und Lebensfreude zurückbringt. Im Vordergrund stehen die wichtigsten Informationen zu modernen Rollstuhl Technologien, welche ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben trotz Handicap ermöglichen sollen. Ein perfekt passender Transportrollstuhl kann niemals eine Lösung von der Stange sein, da jeder Mensch andere Körpermaße besitzt. Rollstuhl kaufen. Zudem lebt er in einem angestammten Umfeld, welches verständlicherweise wohnliche aber auch soziale Eigenarten besitz. Demzufolge muss bei der Auswahl eines geeigneten Rollstuhls besonders darauf geachtet werden, dass unter den vielen Angeboten auch der wirklich passende gefunden wird. Nehmen Sie sich auf jeden Fall die Zeit und vergleichen die Vielzahl der verschiedenen Aspekte genauestens miteinander – nur so wird ein dauerhafter Erfolg und Zufriedenheit gewährleistet. Als Ziel sollte stets im Fokus stehen, den Rollstuhl zu finden, welcher langfristig gesehen der jeweiligen körperlichen Situation des Nutzers am besten gerecht wird! Nur auf diese Weise ist die größtmögliche Mobilität, welche natürlich auch mit Selbständigkeit gleichzusetzen ist, erreichbar! Wir verschaffen Ihnen hier einen kompakten Überblick der unterschiedlichen Transportrollstuhl Modelle und verweisen auch auf Möglichkeiten diesen personenbezogen auszustatten und anzupassen. Des Weiteren bieten wir hier die Möglichkeiten, sich über Barrierefreiheit in der Wohnung und über Treppenlifte zu Informieren.

Der einfachste Weg, um die richtige Sitzbreite bei einem Transport Rollstuhl zu ermitteln: Die Sitzbreite eines Rollstuhls, ist bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht individuell einstellbar, d. h. für jede Sitzbreite wird in einem Toleranzbereich von etwa 3 cm ein eigenes Rollstuhlmodell angeboten. Um nun die Sitzbreite zu finden, welche am besten zu Nutzer passt, gilt es ein paar kleine Dinge zu beachten. Die Sitzbreite des Rollstuhls sollte für den Nutzer auf keinen Fall zu schmal sein. Ein kleines bisschen mag kurzzeitig schon mal gehen, aber über einen längeren Zeitraum hinweg kann es doch sehr unangenehm sein. Auch eine überdimensionierte Sitzbreite verfehlt ihre Wirkung, da sie den Nutzer nicht den nötigen seitlichen Halt gibt. Am Einfachsten verfährt man, indem die Gesäßbreite im Bereich der Hüftgelenke gemessen wird. Auf jeder Seite werden nun 1 bis 2 cm hinzuaddiert- also max. 4 cm. Das Ergebnis vergleicht man nun mit den angebotenen Sitzbreiten des jeweiligen Herstellers. Beispiel: Gesäßbreite ist 43 cm, zzgl. 4 cm ergeben 47 cm. Die Sitzbreite des Rollstuhls sollte also idealerweise im Bereich von 46 bis 48 cm liegen.

 

 

 

 

 

 

 

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ModellTrendmobil Rollstuhl mit Trommelbremse, faltbarer Transportrollstuhl, vier SitzbreitenBischoff Rollstuhl S-Eco 2, Transportrollstuhl Reiserollstuhl, faltbar, vier SitzbreitenFaltbarer Trendmobil Rollstuhl in vier Sitzbreiten – Transportrollstuhl ReiserollstuhlBischoff Rollstuhl S-Eco 300 – faltbarer Transportrollstuhl Reiserollstuhl, sechs SitzbreitenBescomedical Primus MS 20 und ML 20 – Standardausführung / KomfortausführungElite Care Rollstuhl ECSP01 – faltbarer Leichtgewichtrollstuhl mit SchiebegriffenAidapt VA165 Deluxe Leichtgewichtiger Rollstuhl aus Aluminium, orangeDrive Medical Expedition Plus – faltbarer Leichtgewichtrollstuhl Reiserollstuhl zum schieben
Preis

219,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

168,22 € 169,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

149,00 € 159,90 €

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179,00 €

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234,95 € 239,90 €

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239,00 € 269,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

250,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

152,79 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Rollstuhl Länge80 cm ohne FußstützenOhne Fußstützen 81 cm, mit Fußstützen 107 cm80 cm ohne Fußstützen77,5 cm ohne Beinstützen, 103 cm mit Beinstützen90 ohne Fußstützen, 110 mit Fußstützen76 cm ohne Fußstützen, mit Fußstützen 106 cm108 cm mit BeinstützenLänge ohne Fußstützen 62 cm, mit Fußstützen 93 cm
Rollstuhl Breite6663 cm63 cm68 cm6664 cm63 cm56 cm
Rollstuhl Höhe95cm89cm95cm91cm89cm93cm89cm96cm
Rollstuhl SitzhöheWahlweise 47/50 cm50 cm47 oder 50 cm51 cmFixe Einstellung 46, 48,5 und 51 cm56 cm51cm49 cm
Rollstuhl Sitzbreite

48 cm, weitere Breiten 42 45, und 51 cm

46 cm

45 cm

49 cm

46 cm

46 cm

46cm

42 cm

Rollstuhl Sitztiefe42cm42cm42cm42cm42cm40cm40cm42cm
Rollstuhl Gewicht

ca. 17,5 kg

18,2 kg

16,7 kg ohne Fußstützen

18,4 kg

Komplett mit Beinstützen etwa 22 kg

Gesamtgewicht 14,5 kg

14 kg

Gewicht mit Fußrasten 12 kg

Rollstuhl Belastbarkeit135kg125kg135kg125kg130kg115kg115kg130kg
Rollstuhl Besonderheiten

Schiebegriffe mit Bremshebeln und Trommelbremsen an den Haupträdern

Weitere Sitzbreiten 42/48 oder 51 cm

Beinstützen nach innen und außen abschwenkbar

Alle Maße für Primus MS 2.0, Maße für Primus ML 2.0 in der Beschreibung

nur eine Sitzbreite

In vier Farben lieferbar: Blau, Silber, Orange, Rot. Nur eine Sitzbreite.

Nur eine Sitzbreite

Preis

219,90 €

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DetailsNicht VerfügbarDetailszum ShopDetailsNicht VerfügbarDetailsNicht VerfügbarDetailsNicht VerfügbarDetailsNicht VerfügbarDetailsNicht VerfügbarDetailsNicht Verfügbar

 

Der Rollstuhl im Verhältnis zur Krankenkasse

Bildquelle Pixabay

Eine Frage, die häufig gestellt wird: Wann habe ich als Patient eigentlich Anspruch auf einen Rollstuhl und wie kommt mir meine Krankenkasse dabei entgegen? Grundsätzlich ist die Kostenübernahme für Hilfsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung nur dann möglich, wenn die Produkte im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sind. Ein Rollstuhl zählt zu den medizinischen Hilfsmitteln, unabhängig davon, ob er als Übergangslösung oder dauerhaft genutzt wird. Er zählt zu der Produktgruppe 18 Kranken- und Behindertenfahrzeuge. Unterschieden wird hauptsächlich nach Anwendung, Einsatzort und Fortbewegungsart. Zwingend erforderlich ist eine ärztliche Verordnung nicht, aber im Falle der Notwendigkeit wird der behandelnde Arzt  immer einen Rollstuhl verschreiben, denn nur Aufgrund seiner Diagnose ist es möglich das richtige Hilfsmittel zu wählen. Rollstuhl kaufen. Ferner wird die Auswahl des Rollstuhls durch den persönlichen Bedarfsumfang, die Nutzungsfähigkeit und das angestrebte Behandlungsziel bestimmt. Der Nutzungszeitraum spielt dabei keine Rolle, da auch nach entsprechenden operativen Eingriffen oder Frakturen eine Mobilitätshilfe benötigt wird. I. d. R. ist es aber so, dass für den temporären Gebrauch sinnvoller Weise nur ein Leihrollstuhl zur Verfügung gestellt wird, welcher nach Genesung wieder zurückgegeben werden muss. Bei permanent genutzten Rollstühlen verhält sich das Prozedere etwas anders: Drei der wichtigsten Fragen müssen geklärt sein: In welchen Bereichen und in welchem Umfang wird der Rollstuhl genutzt, welche individuellen Anforderungen gibt es an den Rollstuhl und ist evtl. Zubehör notwendig, welche Einstellmöglichkeiten sollte der Rollstuhl haben, kann ein passendes Rezept ausgestellt werden. Je genauer diese Anforderungen im Vorfeld definiert werden, umso optimaler wird der Rollstuhl dem späteren Nutzer mit seinen Bedürfnissen dienlich sein! Mit dem Rezept wird anschließend ein passender Händler ausgewählt, welcher für ein geeignetes Modell einen Kostenvoranschlag erstellt, welcher bei der Krankenkasse eingereicht wird. Fällt die Überprüfung und damit die Kostenübernahme positiv aus, steht dem Kauf nichts mehr im Wege.

 

Ein Rollstuhl ermöglicht die aktive Teilnahme am täglichen Leben trotz Handicap

Bildquelle Pixabay

Ein leistungsfähiger Rollstuhl ist für Personen, welche stark in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, das derzeit adäquateste Hilfsmittel, da er den Nutzern  zu einem beachtlichen Bewegungsradius verhilft. Dieses ideale Fortbewegungsmittel besteht vereinfacht betrachtet aus einem Sitz mit Rückenlehne und vier Rädern. Ist also die Fähigkeit des Laufens so stark eingeschränkt, dass die Inanspruchnahme eines Rollators auch keine weitere Hilfe mehr bringt, muss auf diese Lösung zurückgegriffen werden. Rollstuhl kaufen. Betroffene Patienten können wieder, wenn auch etwas eingeschränkter, leichter am Tagesgeschehen teilhaben und bekommen somit wieder das aufbauende Gefühl der Selbstständigkeit vermittelt. Gerade die unausgegrenzte Teilhabe am alltäglichen Leben ist besonders wichtig, weil sie das Selbstwertgefühl wieder etwas stabilisiert. Es erstaunt vielleicht etwas, aber in Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen, sei es permanent oder temporär. Einesteils sind es Senioren, welche aus Altersgründen einen Rollstuhl benötigen, anderenteils sind es Personen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung. Der Rollstuhl ist ein anerkanntes medizinisches Hilfsmittel. Anders wie Rollatoren oder Krücken, werden Rollstühle bei den Krankenkassen nicht mehr unter der Kategorie der Gehhilfen gelistet. Zur Begründung wird ausgeführt, dass entsprechende Patienten dieses Hilfsmittel nur sitzend fortbewegen können, da sie nicht mehr oder kaum noch gehen können. Rollstühle können auf zwei Arten bewegt werden- einfach, mit reiner Muskelkraft oder komfortabel mit Elektroenergie, welches sich natürlich auch im einem unterschiedlichen Anschaffungspreis ausdrückt. Man kann also schon bei oberflächlicher Betrachtungsweise erkennen, dass es nicht nur den „einen Rollstuhl“ gibt, sondern eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen, welche sich deutlich voneinander differenzieren. Bei der Auswahl eines geeigneten Rollstuhls sollten aber verschiedene Kriterien beachtet werden, um den bestmöglichen Nutzen zu erreichen. Diese sind ein Zusammenspiel aus Anspruch, anfallendem Bedarf sowie den körperlichen Fähigkeiten des Nutzers, dem geplanten Einsatzgebiet und dem evtl. zu erreichenden Behandlungsziel. Grundvoraussetzung ist die Einstellung des Patienten, welche sich dahingehend ändern muss, dass er den Rollstuhl akzeptiert /annimmt und ihn bei jeder Gelegenheit und in jeder Situation nutzt. Rollstuhl kaufen. Rollstühle werden je nach ihrer Bauart und ihrem Leistungsumfang in drei unterschiedliche Hauptkategorien eingeteilt: Den Standard-Rollstuhl, den Leichtgewicht-Rollstuhl und den Pflege-Rollstuhl.

Der manuell betriebene Standardrollstuhl:
Diese Rollstuhlausführung, eher als Übergangslösung zu sehen, ist so ausgestattet, dass sie alle notwendigen Voraussetzungen für eine Grundversorgung mitbringt. Er ist eher auf die breite Masse ausgelegt und nicht für individuelle Funktionen. Rollstuhl kaufen. Der Standardrollstuhl könnte auch als „Basic-Modell“ bezeichnet werden. Möglichkeiten der Auf- und Umrüstung sind nur in begrenztem Umfang machbar. In der Regel sind nur die Sitzhöhe sowie einige Zubehörteile wie die Fußstützen anpassbar. Überwiegend kommt der Standardrollstuhl zum Personentransport in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zum Einsatz. Der Aufbau ist dementsprechend einfacher als bei den anderen Ausführungen und somit auch kostengünstiger. Im Normalfall wird der Rollstuhl von einer weiteren Person mit Körperkraft geschoben und abgebremst, da eine wirkungsvolle Bremse nur als Zusatzausstattung erhältlich ist. Mit einer zusätzlichen Trommelbremse und Bremshebeln an den Schiebegriffen kann der Rollstuhl von der schiebenden Begleitperson wesentlich besser unter Kontrolle gebracht werden. Eine zusätzliche Bremse kommt besonders dann zur Geltung, wenn der Rollstuhl im Freien verwendet wird – z. B. in Bereichen mit abschüssigen Wegen. Sie sind verhältnismäßig schwer,  so um die 20 kg, und nur mit gesteigertem Kraftaufwand vom Nutzer selbst zu bewegen. Für ältere, schwache Senioren stellt dieser Rollstuhl kaum eine Alternative dar, wenn, dann nur in Verbindung mit einer Pflegeperson. Sie sind deshalb so schwer, da sie überwiegend aus Stahlrohr bestehen – dafür sind sie aber sehr robust. Sie überzeugen mit einer sehr langen Lebensdauer, und bieten eine optimale Sicherheit. Rollstuhl kaufen. Der Standardrollstuhl wird aufgrund seines hohen Eigengewichts immer mehr vom Leichtgewichtrollstuhl verdrängt, da dieser, wie der Name schon sagt  um einiges leichter ist und somit einfacher bewegen lässt. Aktivität des Nutzers / Patienten: Wenig

Den oben im Bild gezeigten Dietz Leichtgewicht-Faltrollstuhl hier ansehen

 

Der manuell betriebene Leichtgewichtrollstuhl:
Eines der Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen den beiden anderen Rollstuhlvarianten und dem Leichtgewichtrollstuhl ist, wie der Name schon vermuten lässt, das niedrige Eigengewicht, welches im Bereich von 13 bis 17 kg liegt. Rollstuhl kaufen. Die Gewichtseinsparung wird in erster Linie dadurch erreicht, weil der Rollstuhlrahmen überwiegend aus Aluminium gefertigt ist. Dadurch lässt er sich vereinfachter bedienen, merklich leichter schieben, bzw. manövrieren, wesentlich besser transportieren und im zusammengefalteten Zustand auch angenehmer in einem Fahrzeug transportieren. Diese Leichtbau-Modellvariante kann auch für den permanenten Gebrauch verwendet werden. Bei den meisten Modellen lassen sich sogar die großen Antriebsräder, welche zusätzlich mit einer Steckachse ausgestattet sind, mit wenigen Handgriffen vom Rahmen trennen. Dadurch wird der Transport zusätzlich erleichtert. Rollstuhl kaufen. Das Rahmengewicht verringert sich um einiges und der Rollstuhl ist insgesamt auch kompakter. Auch in diesem Fall kann der schiebenden Begleitperson durch den nachträglichen Einbau einer zusätzlichen Bremse eine spürbar bessere Kontrolle über den Rollstuhl gegeben werden. Produktvorteile im Überblick: Geringes Rollstuhl-Eigengewicht dank Leichtbauweise, vielfältige Körperanpassung- dank vieler individueller Modifikationsmöglichkeiten, bestens geeignet für den dauerhaften Gebrauch innerhalb und außerhalb des Wohnbereichs, als Faltrollstuhl ideal für die Reise, günstig in der Anschaffung. Aktivität des Nutzers / Patienten: Sehr eingeschränkt

Den oben im Bild gezeigten Elite Care ECSP01 Leichtgewicht-Rollstuhl hier ansehen

 

Der manuell betriebene Aktivrollstuhl –  die maßgeschneiderte Lösung für höchstmögliche Mobilität im täglichen Leben:

Der Aktivrollstuhl ist mehr für „jüngere“ Menschen geeignet, welche, soweit es das Handicap zulässt, noch voll am Tagesgeschehen teilnehmen, welches auch eine berufliche Beschäftigung mit einschließt. Ein Aktivrollstuhl wird deshalb so bezeichnet, weil sich alle relevanten Bauteile individuell auf den Nutzer einstellen lassen. Auf diese Weise ist ein sehr hohes Niveau an Aktivität erreichbar. Diese Art Rollstuhl ist auf jeden Fall für den permanenten Gebrauch geeignet. Der Nutzer erfährt neben der gesteigerten Mobilität eine umfangreichere- alltägliche Selbstständigkeit, welches fast immer mit einer Steigerung der Lebensqualität gleichzusetzen ist. Rollstuhl kaufen. Wichtigstes Merkmal eines Aktivrollstuhls ist der Zustand, dass er individuell auf die Körpermaße und Bedürfnisse des Nutzers angepasst wird – er passt quasi wie ein guter Schuh. Aus diesem Umstand heraus wird dieser Rollstuhltyp in sehr vielen unterschiedlichsten Varianten und Ausführungen angeboten. Das Eigengewicht variiert zwischen 5 und 10 kg. Es besteht zudem auch noch die Möglichkeit zwischen einer faltbaren und einer starren Rahmenkonstruktion zu wählen. Unter einem Faltrahmen versteht man eine Rollstuhl-Rahmenkonstruktion, welche sich, wenn es gebraucht wird, der Länge nach zusammenschieben lässt. Über eine gelenkige Verstrebung können die beiden Rollstuhlflanken bis zum Anschlag gegeneinander geschoben werden. Dies funktioniert nur, weil der Sitz und auch die Rückenlehne aus einem elastischen Material gefertigt sind. Im gefalteten Zustand ist ein vereinfachter Transport gewährleistet. Nachteil: Der Faltrahmen kann sich verwinden und er ist auch schwerer als ein Starrrahmen, welches eine größere Kraftanstrengung im Betrieb mit einschließt. Rollstuhl kaufen. Rollstühle mit einem starren Rahmen sind besser zu fahren, da sie leichter und verwindungsfrei sind. Zum Transport können die Räder vom Rumpf getrennt werden. Die feste Sitzschale lässt eine bessere Kraftübertragung im Betrieb zu. Da die Fortbewegung von beiden Rollstuhlvarianten überwiegend vom Nutzer selbst vorgenommen wird, wurde der Rollwiderstand der Räder dahingehend verringert, dass eine geringere Kraftanstrengung nötig ist. Aktivität des Nutzers / Patienten: Sehr aktiv

Der manuell betriebene Pflegerollstuhl oder Multifunktionsrollstuhl:
Diese Rollstuhlausführung passt sich besser als die beiden anderen Varianten an die individuellen Sitzbedürfnisse eines Pflegepatienten an, da er mit variablen Sitz- und Positionierungsmöglichkeiten ausgestattet ist. Multifunktionsrollstühle vereinen nicht nur eine hohe Leistungsstärke in Bezug auf Verarbeitungsqualität und Belastbarkeit, sondern decken auch, wie der Name schon sagt, eine Vielzahl an Bedürfnissen ab, welche im Pflegealltag zu berücksichtigen sind. Rollstuhl kaufen. Parameter wie Sitzhöhe Sitztiefe und Rückenhöhe können bei den meisten Modellen körpergerecht eingestellt werden, auch ist die Neigung der Rückenlehne im Winkel verstellbar. Multifunktionsrollstühle werden deshalb auch als Pflegerollstühle bezeichnet, weil sie besonders für schwer pflegebedürftige Menschen vollumfänglich tauglich sind. Da Multifunktionsrollstühle in den meisten Fällen geschoben werden, sollten sie grundsätzlich mit einer Trommelbremse ausgestattet sein. Aufgrund der vielfachen Einstellmöglichkeiten ist das Gewicht eines Multifunktionsrollstuhls recht hoch und der Transport im PKW ist nur sehr eingeschränkt möglich- besser ist der Transport in einem modifizierten Wagen mitsamt dem Patienten. Die besonderen Merkmale eines Multifunktionsrollstuhls: Das Schieben und Steuern des Rollstuhls erfolgt durch Begleit- oder Betreuungsperson, der Rollstuhl verfügt über diverse Einstellmöglichkeiten zur Positionierung und Lagerung des Patienten, der Rollstuhl besitzt ein variables Sitzsystem zur Stabilisierung des Rumpfes. Ein Multifunktionsrollstuhl ist überwiegend für Personen mit geringer Aktivität konzipiert und kann aufgrund seiner vielen Einstellmöglichkeiten an schwere Behinderungen angepasst werden. Durchschnittlich bringen diese Rollstühle 27 kg auf die Waage. Sie lassen sich problemlos im Innen- und Außenbereich zum Einsatz bringen. Aktivität des Nutzers / Patienten: Keine

Den oben im Bild gezeigten Aidapt VA166RED Transport-Rollstuhl hier ansehen

 

Zusatzinformation: Der elektrisch betriebene Rollstuhl, eine Rollstuhllösung für höchstmöglich erreichbare Mobilität im Alltag:
Wenn die die eigene Körperkraft nicht mehr ausreicht oder die Beweglichkeit der Gliedmaßen kaum noch vorhanden ist  und nicht ständig Pflegepersonal in der Nähe sein kann, dann ist ein elektrisch betriebener Rollstuhl die derzeit beste Lösung – mit ihm ist der körperlich erheblich einschränkte Patient auch ohne Hilfe in den meisten Bereichen sicher und unabhängig unterwegs. Einschränkend muss aber erwähnt werden, dass sich Elektrorollstühle von normalen Rollstühlen in Bezug auf ihre Fähigkeiten stark voneinander unterscheiden. Rollstuhl kaufen. Die angebotenen Modelle können entweder nur im Innenbereich, universell im Innen- und Außenbereich oder speziell nur im Außenbereich eigesetzt werden. Der Aufbau des Rahmens beider Varianten ist fast gleich. Elektrorollstühle besitzen generell ein wesentlich stabileres, schwereres Fahrwerk mit Sitz und Rückenlehne, Fußrasten als auch Armlehnen. Das Eigengewicht liegt durchschnittlich bei etwa  80 kg, die Traglast bei 120 kg. Aktivität des Nutzers / Patienten: Unterschiedlich

Den neben im Bild gezeigten Invacare FOX Elektrorollstuhl hier ansehen

Steuerung eines elektrisch angetriebenen Rollstuhls: Um einen Elektrorollstuhl wunschgemäß zu manövrieren, kommt i. d. R. ein kleines Bedienungsgerät mit Joystick zum Einsatz. Unter Joystick versteht man einen kleinen beweglich gelagerten Steuerknüppel, welcher mit den Fingern in vier Positionen bedient wird. Der Joystick bewegt sich nach dem Loslassen immer automatisch in die Ausgangsstellung zurück. Rollstuhl kaufen. Analog zur Joystickbewegung folgt der E-Rollstuhl in der gleichen Richtung, d. h. wird er nach vorne gedrückt, fährt der Rollstuhl nach vorne usw. Das Bedienpult mit Joystick  kann wechselseitig montiert werden.

Elektrorollstühle nur für den Wohnbereich: Elektrorollstühle ist ausschließlich für den Innenbereich geeignet. Sie sind mit vier Rädern und Heckantrieb ausgestattet. Die Heckräder sind doppelt so groß wie die Fronträder. Alle Räder sind mit einer großvolumigen Bereifung ausgestattet. Zum Einsatz kommen diese Art E-Rollstühle dann, wenn der Nutzungsbereich innerhalb von Gebäuden liegt, dass kann die Wohnung, der Arbeitsplatz oder auch das Pflegeheim sein. Da sich der Bewegungsradius hierbei in Grenzen hält, fallen die Motorisierung und die Leistung der Batterien schwächer aus. Aufgrund beengterer räumlicher Dimensionen brauchen und haben diese Rollstühle kompaktere Abmessungen mit einer enormen Wendigkeit. Alle für den Nutzer wichtigen Bauteile sind individuell einstellbar.

Elektrorollstühle für den Innen- und Außenbereich: Wer neben der Nutzung in geschlossenen Räumen auch die regelmäßige Nutzung im Freien vorhat, der sollte sich für einen Universal-Elektrorollstuhl entscheiden. Er rollt entweder auf vier oder sechs Rädern mit großvolumiger Bereifung, wobei die Antriebsräder von der Größe her immer dominieren. Der Antrieb erfolgt auf drei verschiedene Arten: Der Heckantrieb, der Mittelantrieb oder der Frontantrieb. Jede Antriebsart hat ihre Vor- und Nachteile und sollte den jeweiligen Bedingungen angepasst werden. Alle Bauteile wie Sitz- und Rückenlehne, Arm- und Kopfstütze sowie die beiden Fußstützen sind ebenfalls individuell einstellbar. Je nach dem, in welchem Bereich der Nutzer den E-Rollstuhl häufiger zum Einsatz bringt, Innen oder Außen, für den ist die Größe und Beschaffenheit der Antriebsräder wichtig. Zudem sollte auch auf die Rollstuhlabmessung, das Fahrverhalten und die Motorisierung mit Akkuleistung geachtet werden, da im Außenbereich mehr Leistung und Energie benötigt werden. Rollstuhl kaufen. Für den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr schreibt die StVZO zudem eine geeignete Beleuchtungsanlage vor.

Elektrisch betriebene Rollstühle nur für den Außenbereich: Neben den zuvor beschriebenen Elektrorollstühlen nur für den Innenbereich sowie den Innen- und Außenbereich, werden auch Modelle angeboten, welche sich ausschließlich für den Betrieb im Freien eignen. Wer sich also gerne und viel, trotz seines Handicaps, im Freien aufhält, und nicht immer auf eine Pflegeperson zurückgreifen kann, für den kann die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Outdoor-Rollstuhls als autonomes Fortbewegungsmittel äußerst sinnvoll sein. Spazierfahrten und andere Aktivitäten in der Natur sind somit quasi jederzeit realisierbar. Bei E-Rollstühlen für den Außenbereich sollte aber doch auf einige Details besonders geachtet werden: Die Antriebsräder sollten etwa doppelt so groß wie die Lenkräder sein. Rollstuhl kaufen. Die Bereifung sollte großvolumig und profiliert sein, damit auch leicht unbefestigter Untergrund ohne weiteres befahren werden kann. Die Motorisierung und auch die Kapazität der Batterien sollten genügend stark sein, um auch etwas längere Strecken zu bewältigen. Dazu zählt auch eine höhere Geschwindigkeit. Der Sitz sollte mit einem Sicherungsgurt versehen sein, ein Rückspiegel sollte nicht fehlen und eine StVZO zugelassene Beleuchtungsanlage ist Pflicht. Ein längerer Radstand und ein gefedertes Fahrwerk sorgen darüber hinaus für ein ausgeglichenes Fahrverhalten. Natürlich sind auch hier alle Bauteile wie Sitz- und Rückenlehne, Arm- und Kopfstütze sowie die beiden Fußstützen individuell einstellbar.

 

Auf was genau sollte beim Kauf eines Rollstuhls geachtet werden?

Wie eingangs schon beschrieben, stehen grundsätzlich drei Rollstuhl-Ausführungen zur Auswahl. Es kommt immer auf das vorliegende Krankheitsbild an, welches mit einem Rollstuhl therapiert werden soll. In erster Linie muss man sich also darüber Gedanken machen, in welchem Umfang und wo man den Rollstuhl zum Einsatz bringen will. Es hat sich schon immer bewährt, vor dem Kauf eine genaue Bedarfsanalyse durchzuführen, damit der Patient in der Folge den größten Nutzen erfährt. Dafür bietet sich am besten entweder der behandelnde Arzt selbst oder ein speziell geschulter Mitarbeiter eines Sanitätshauses an. Rollstuhl kaufen. Sie können mit Abstand am meisten dazu beitragen, dass die Kaufentscheidung keine Fehlinvestition wird. Als entscheidende Merkmale steht dabei die Ausstattung, bzw. die Funktion im Vordergrund, da beide letztendlich zum jeweiligen Krankheitsbild passen müssen. Die körperliche Passgenauigkeit (Sitzkomfort) und die bestmögliche Unterstützung des Handicaps sind bei jedem Rollstuhl von essentieller Wichtigkeit für den Patienten. Auch sollte daran gedacht werden, dass sich manche Krankheiten im Laufe der Zeit verändern (verschlechtern), wie es zum Beispiel bei Patienten mit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)  und Multipler Sklerose (MS) der Fall sein kann. Ein Rollstuhl sollte in solchen Fällen mit der Folgeversorgung kompatibel sein. Weitere wichtige Rollstuhl-Auswahlkriterien sind die Benutzerfreundlichkeit, das Gewicht und die Wendigkeit. Die Benutzerfreundlichkeit steht neben Ausstattung und Funktion auch an oberster Stelle und ist eine sehr wichtige hervorzuhebende Eigenschaft. Darunter fallen neben der einfachen Bedienung das leichte Fahren und das gute Manövrieren. Das Eigengewicht des Rollstuhls kann im Falle einer vermehrten Transporttätigkeit doch eine wichtigere Rolle spielen, da hier ein paar Kilogramm schon viel bewegen können. Es sind die Angehörigen oder das Pflegepersonal, welche den Rollstuhl ins Auto laden oder ihn ins Obergeschoß bringen müssen. Die Wendigkeit kommt besonders in eng geschnittenen Wohnungen zur Geltung, da sie dort besonders wichtig ist.

Den neben im Bild gezeigten Mobiclinic Rollstuhl hier ansehen

 

Aufbau eins Rollstuhlrahmens

Neben der Ausstattung und der Funktion ist die Benutzerfreundlichkeit des Rollstuhls eines seiner wichtigsten Attribute. Unter die hervorzuhebenden Eigenschaften fällt neben der unkomplizierten Bedienung auch das mühelose Fahren und das bequeme Lenken bzw. Manövrieren. Im Gegensatz zu einem Rollator ist die Rahmenkonstruktion eines Rollstuhls wesentlich komplexer, da die gestellten Anforderungen komplett anders sind. Rollstuhl kaufen. Während der Rollator das Laufen nur unterstützt, übernimmt der Rollstuhl diese Körperfunktion im Ganzen. Die Fortbewegung erfolgt entweder alleine durch Muskelkraft, durch Schieben einer weiteren Person oder durch einen Elektroantrieb. Daraus resultierend ist natürlich das Eigengewicht eines solchen Gefährts von enormer Wichtigkeit, denn je leichter, umso weniger Krafteinsatz. Um nun eine merkliche Gewichtseinsparung zu erreichen werden Rollstühle, genau wie Rollatoren, überwiegend aus Aluminium- und Kunststoffbauteilen zusammengefügt. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass der schwere Standardrollstuhl immer mehr von leichteren Modellen verdrängt wird- ähnlich wie beim Rollator. Während bei jüngeren Patienten, welche noch über genügend eigene Vitalität verfügen, der Leichtbaurollstuhl favorisiert wird. ist es bei älteren eher der Pflegerollstuhl. Der moderne Rollstuhl ist ein Faltfahrer, den man, wie der Name schon sagt, zum Transport schön klein zusammen falten kann. Der Pflegerollstuhl hingegen besitzt meist einen starren Rahmen mit einer sehr geringen Neigung zum Verwinden. Rollstuhl kaufen. Damit ist gemeint, dass sich der Rollstuhlrahmen während des Betriebs mit einer Rückstelltendenz verbiegen kann. Auch einen Pflegerollstuhl kann im Bedarfsfall bis zu einem gewissen Grad zerlegt werden, da die Räder demontierbar sind und die Rückenlehne ab klappbar ist. Ein Pflegerollstuhl ist ein wenig komplizierter aufgebaut, aber spürbar angenehmer zu fahren als ein Faltrollstuhl.

Den oben im Bild gezeigten Z-Tec Leichtgewichtrollstuhl hier ansehen

 

Welcher Untergrund ist am besten zu befahren?

Normale Rollstühle sind ausschließlich für harte Untergründe innerhalb und außerhalb der Wohnung  konzipiert, was unschwer an der schmalen Bereifung zu erkennen ist. Unbefestigte Untergründe, wie z. B. Sand, lose Erde oder Kies führen zwangsläufig dazu, dass der Rollstuhl einsinkt und ein fortkommen mit eigener Muskelkraft unmöglich ist. Auch wenn eine Begleitperson dabei ist, sollten solche Bodenbeschaffenheiten gemieden werden. Elektrisch betriebene Rollstühle, speziell für den Außenbereich, kommen aufgrund ihrer angepassten Bereifung, auch mit leicht unbefestigten Untergründen gut zurecht.

 

Was muss beim Rollstuhlbetrieb im öffentlichen Straßenverkehr in Bezug auf die StZVO beachtet werden.

Die Nutzung von Rollstühlen, egal ob manuell oder elektrisch angetrieben, unterliegen einer grundsätzlichen Regelung im deutschen Verkehrsrecht. Alle Ausführungen der unterschiedlichen Rollstuhlarten sind in die StVO und FeV eingebunden. Dabei steht (StVO) für Straßenverkehrsverordnung und (FeV) für Fahrerlaubnisverordnung. Manuell, also nur mit Muskelkraft betriebene Rollstühle, zählen nicht als Fahrzeuge im Sinne dieser Verordnungen. Dagegen, man möchte es kaum glauben, gelten Rollstühle mit einem Elektroantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h als Kraftfahrzeug (Kfz). Rollstuhl kaufen. Dies gilt tatsächlich auch, wenn sie nur innerhalb eines Gebäudes zum Einsatz kommen. Fahren dürfen diese Rollstühle, egal ob manuell oder elektrisch betrieben, nur dort, wo der Verkehr für Fußgänger gestattet ist, aber nur mit entsprechend angepasster Geschwindigkeit. Wie sieht es nun versicherungstechnisch bei den eben beschriebenen Rollstühlen aus? Manuelle und elektrische Rollstühle sind von der Pflicht sie zu versichern nicht betroffen. Gegebenenfalls sollte man sich mit seinem privaten Versicherungsgeber in Verbindung setzen, da eine Aufnahme in die Haftpflichtversicherung meist machbar ist. Ein spezieller Führerschein ist zwar in beiden Fällen nicht notwendig, dennoch müssen E-Rollstühle eine amtliche Zulassung und eine Betriebserlaubnis haben. I. d. R. kümmert sich der Hersteller darum. Hier ist u. a. vermerkt, welche Sicherheitsmerkmale zwingend erforderlich sind. Betroffen hiervon sind die Bremsanlage, die Beleuchtungsanlage und der Warngeber. Der Sicherheit seiner selbst und die der anderen Verkehrsteilnehmer zuliebe sollte man am öffentlichen Verkehr mit einem E-Rollstuhl erst dann teilnehmen, wenn man sich als Nutzer vollständig an die Bedienung gewöhnt hat. Ein elektrischer Rollstuhl sollte immer so gefahren werden, dass sowohl Fahrer als auch andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden. Auch wenn die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 15 km/h pro Stunde beträgt, dürfen Fahrer eines elektrischen Rollstuhls insbesondere auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen ausschließlich mit Schrittgeschwindigkeit fahren, unabhängig davon, ob ein höheres Tempo möglich wäre. Rollstuhl kaufen. Anders werden elektrisch betriebene Rollstühle und Elektromobile klassifiziert, deren Höchstgeschwindigkeit über 6 km/h liegt- dies können bis zu 25 km/h sein. Diese müssen nach der StVZO neben einer gültigen Zulassung auch eine eigene Kraftfahrzeugversicherung nebst Kfz-Kennzeichen haben.

 

Quelle Amazon

 

Der Rollstuhlrahmen: Überwiegend aus Metall und Kunststoff gefertigt. Aufgrund der verwendeten Materialien unterschiedlich schwer. Die Länge des Rahmens richtet sich nach der Größe des Nutzers. Manuelle Rollstühle gibt es mit faltbarem und starrem Rahmen. Starre Rahmen sind besser, da sie weitgehendst verwindungsfrei sind. Manche manuell betriebenen en Rollstühle sind auch gefedert, welches beim überwiegenden Outdoorbetrieb sehr angenehm ist.

Die Breite und die Tiefe des Rollstuhlsitzes: Da Patienten in einem Rollstuhl auch über längere Zeiträume sitzen müssen, fällt dem Rollstuhlsitz in punkto Komfortabilität eine besondere Aufgabe zu. Der Rollstuhlsitz setzt sich aus der Sitzfläche und der Rückenlehne zusammen. Bei den meisten Rollstuhlmodellen ist die Sitztiefe und -breite individuell einstellbar- gleiches gilt auch für die Rückenlehnenhöhe und – breite. In schwerwiegenden Fällen ist es auch möglich, eine dem Körper und der Behinderung perfekt angepasste Sitzschale fertigen zu lassen.

Sicherheitsgurt am Rollstuhl: Meistens ein verstellbarer Beckengurt. Er dient der Positionierung und Stabilisierung des Beckens und des Oberkörpers. Er hindert den Nutzer während des Rollstuhlbetriebs am Herausfallen oder Herausrutschen. Besonders schwächlichere Patienten sollten ihn anlegen. Für manche Krankheitsbilder stehen auch spezielle Ausführungen zur Verfügung.

Die Rollstuhlseitenteile: Sie befinden sich links und rechts neben der Sitzfläche / Sitzschale und haben neben einer stabilisierenden Wirkung auf den Rollstuhlrahmen und die Armauflagen auch eine schützende.

Die Rollstuhlantriebsräder: Generell zwei- auf jeder Rollstuhlseite eines. Die Achshalterung ist am hinteren Teil des Rollstuhlrahmens starr befestigt und zwar dort, wo die Sitzfläche endet. Sie sind mit einem Fahrrad-Rad vergleichbar. Zusätzlich ist an jedem der beiden Rollstuhlräder noch ein umlaufendes Greifrohr befestigt. Es ist im Durchmesser etwas kleiner und dient der händischen Fortbewegung, der Steuerung und der Bremsung.

Unterschiedliche Raddurchmesser am Rollstuhl: Die beidseitige Achshalterung am Rollstuhl ist so konstruiert, dass Räder mit verschiedenen Durchmessern verwendet werden können. Größere Räder bieten aufgrund des geringeren Abrollwiderstands mehr Fahrkomfort, welches sich vor allem im Außenbereich bemerkbar macht. Kleinere Räder hingegen sind wendiger, welches innerhalb von Räumlichkeiten sehr vorteilhaft ist. Auch sind die Körpergröße des Nutzers und die gewünschte Sitzhöhe ausschlaggebend für die Radgröße.

Die Rollstuhlbereifung: Zur Auswahl stehen luftgefüllte Reifen und pannensichere Massivreifen. Beide Arten sind mit unterschiedlichen Profilen verfügbar. Wichtig bei der Wahl der Reifen ist vor allem der Komfort, welche sie dem Nutzer bieten und mit denen er am besten zu Recht kommt. Pannensichere Massivreifen sind allerdings schwer als luftgefüllte und haben einen merklich höheren Abrollwiderstand.

Der Greifreifen am Rollstuhl: Er dient dem manuellen Antreiben des Rollstuhls. Mit ihm werden die Rollgeschwindigkeit und die Richtung gesteuert. Der Greifreifen ist parallel an das  Antriebsrad montiert und ist etwas kleiner. Er besteht aus einem durchgehenden Titan- oder Edelstahlrohr und ist teilweise mit einer Gummierung überzogen. Die Halterung am  Antriebsrad lässt eine variable Abstandsmontage des Greifreifens zu und kann den Bedürfnissen entsprechend eingestellt werden. Damit während des Betriebs die Finger nicht in die Radspeichen kommen, können entsprechende Schutzblenden angebracht werden.

Reifensturz bei Rollstühlen: Damit Nutzer den Rollstuhl besser antreiben können ist ein negativer Radsturz ist von Vorteil. Unter negativem Radsturz versteht man vereinfacht ausgedrückt, dass die Achse der Antriebsräder leicht nach oben geneigt ist. Die Antriebsräder stehen jetzt nicht mehr im rechten Winkel zum Rahmen, sondern sind im Kontaktbereich zum Boden etwas nach außen geneigt. Ein negativer Radsturz fällt besonders typisch bei Sportrollstühlen auf, da er bei diesen schon sehr extrem ausgeprägt ist.

Der Rollstuhl-Schwerpunkt: Der Schwerpunkt eines Rollstuhls hat einen entscheidenden Einfluss auf dessen Fahreigenschaften! Je tiefer er liegt, umso geringer ist das Kippmoment. Der Schwerpunkt sollte so nahe wie möglich an. Je näher der Schwerpunkt an der gedachten Verbindungslinie zwischen den Achshalterungen liegt, umso wendiger ist der Rollstuhl. Nutzer, welche zum ersten Mal mit einem Rollstuhl fahren, sollten den Schwerpunkt so einstellen lassen, dass der Rollstuhl stabil steht und auf keinen Fall nach hinten kippen kann.

Die Rollstuhllenkräder: Damit der Rollstuhl stabil auf den Untergrund steht / fährt muss er mindestens mit vier Rädern ausgestattet sein, welche in genügend großem Abstand voneinander am Rahmen des Rollstuhls befestigt sind. Zum einen sind es die großen, starr gelagerten Antriebsräder und zum anderen die kleineren, drehbar gelagerten Lenkräder in der Rollstuhlfront. Diese Lenkräder sind in verschiedenen Größen für den Innen- oder Außenbereich erhältlich. Meist ist die Bereifung massiv. Lenkräder mit einem kleinen Durchmesser sind besonders wendig und im Innengereich leichter lenkbar. Größere Lenkräder, mehr für den Außenbereich, bieten dagegen mehr Fahrkomfort. Die Lenkradgabel dient zur Halterung und ist teilweise zum Transport abnehmbar. Ihre Neigung beeinflusst den Nachlauf. Je größer der Nachlauf, desto besser der Geradeauslauf und je kleiner der Nachlauf, umso wendiger ist der Rollstuhl.

Die Fußbretthalterung oder Beinstützenhalterung am Rollstuhl: Besteht im Wesentlichen aus den beiden schwenkbaren / zum Transport abnehmbaren Metallbügeln, an denen die höhenverstellbaren Fußauflagen befestigt sind. Die Fußauflagen lassen sich im Bedarfsfall nach oben klappen oder entfernen. Spezielle Ausführungen lassen sich auch im Winkel fixieren.  Erhältlich sind auch hochschwenkbare Fußbretthalterungen. Sie dienen der waagerechten Lagerung der Beine.

Bremsen am Rollstuhl: Das Abbremsen eines Rollstuhls kann auf verschiedene Arten erfolgen. Am Einfachsten ist die Möglichkeit auf ebener Strecke über die Greifreifen, wenn man alleine unterwegs ist. Rollstühle mit Schiebegriffen sind meist auch mit entsprechenden Handbremsen ausgestattet, welche sich besonders in abschüssigen Bereichen bewähren. Manche Rollstuhlmodelle sind auch mit einer komfortableren Trommelbremse ausgestattet. Auch diese wird von der schiebenden Begleitperson bedient. Um den Rollstuhl zu parken gibt es verschiedene Formen an Feststellbremsen. In der Wirkung sind sie eigentlich alle gleich.

Schiebegriffe am Rollstuhl: Rollstühle, welche von einer Pflegekraft geschoben werden, müssen mit Schiebegriffen ausgestattet sein. Diese sollten, falls sie schon vorgesehen sind, in der Höhe einstellbar sein, damit sie der jeweiligen Begleitperson angepasst werden können. Darüber hinaus sollten diese Rollstühle im Idealfall mit Trommelbremsen und mit Bremshebeln an den Schiebegriffen ausgestattet sein.