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Herzlich willkommen auf der Internetseite Rollatorscout – die 75 besten Rollatoren im Vergleich!

Gleich am Anfang sei erwähnt, dass Sie etwas Zeit mitbringen sollten, denn Rollatorscout hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein insgesamt doch recht unüberschaubares Rollator-Angebot zu ordnen und in eine übersichtliche Angebotspalette zu übertragen. Die derzeit fünfundsiebzig bewährtesten Modelle wurden herausgefiltert und mit einer umfangreichen, verständlichen Produktbeschreibung versehen. Wer also mit dem festen Vorsatz, sich einen Rollator zu kaufen, unterwegs ist, der ist hier genau richtig.

Gelangen Sie hier mit einem Click direkt zu den wichtigsten Menübereichen:

> Einen Rollator gezielt zum Kauf aussuchen <

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> Gegliederte Rollator Kaufberatung <

>Der wendige Wohnungs Rollator <

> Der sehr stabile Outdoor Rollator <

> XXL Rollatoren in Übergröße <

> Der ultraleichte Carbon Rollator <

> Extrem klein faltbare Reiserollatoren <

 

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Die bewährtesten Rollator-Modelle im Vergleich

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TIPP TIPP TIPP TIPP TIPP
ModellDer ELITE CARE ROLLATORDer neue WheelzAhead TRACK RollatorDer WEINBERGER ROLLATOR 9269Der gefällige DIETZ TAIMA GTDer HANDICARE GEMINO 30
Preis

245,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

244,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

290,20 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

186,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

215,00 € 399,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
Einsatzbereich

Universal

Universal

Universal

Universal

Universal Typ: 30 M

Maße fahrbereit

(B x L x H) 56 x 65 x 83 – 93 cm

(B x L x H) 64 x 67,5 x 80,5 – 93,5 cm

(B x L x H): 63,5 x 68 x 81,5 cm

(BxLxH) 63 x 67 x 79 bis 95 cm

(B x L x H) 60 x 65 x 69 – 88 cm

Faltmaß

(B x L x H) 16 x 65 x 83 cm

(B x L x H) 23 x 38 x 88 cm

(B x L x H): 24 x 85 x 35 cm

(BxLxH) 23 x 67 x 79

(B x L x H) 23 x 65 x 76 cm

Griffhöhe

Stufenlos verstellbar von 83 – 93 cm

Stufenweise verstellbar von 80,5 – 93,5 cm

Stufenweise verstellbar 81,5 – 94,5 cm

Stufenweise Verstellbar 79 bis 95 cm

stufenlos verstellbar von 69 – 88 cm

Sitzhöhe60  cm56  cm54  cm59  cm55  cm
Sitzbreite45  cm46  cm44  cm45  cm39  cm
Traglastmax. 115  kgmax. 135  kgmax. 150  kgmax. 150  kgmax. 130  kg
Rollatorgewicht5 kg  7.2 kg  7.7 kg  6.5 kg  7.3 kg  
Besonderheiten

Kein Gehstockhalter, keine Ankipphilfen.

Vollausstattung, doppelt faltbar

Vollausstattung, doppelt faltbar

Kein Rückengurt. Griffhöhe mit Memory-Funktion einstellbar.

Preis

245,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

244,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

290,20 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

186,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

215,00 € 399,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsNicht VerfügbarDetailsNicht VerfügbarDetailszum ShopDetailsNicht VerfügbarDetailszum Shop

 

Die 75 besten Rollatoren im Vergleich – online kaufen und Beratung

Einer fortschrittlichen Medizin und einer geänderten Lebenseinstellung ist es zu verdanken, dass wir Menschen derzeit immer älter werden. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass im fortgeschrittenem Lebenszyklus gewisse Restriktionen in Kauf genommen werden müssen. Dazu zählt unter anderem die Abnahme der Lauffunktion, welches verschiedene Ursachen haben kann. Rollator Vergleich © Zwar kann in leichteren Fällen ein Gehstock als völlig ausreichend angesehen werden, ungeachtet dessen ist aber sein unterstützender Effekt jedoch recht begrenzt, sodass schnell nach einer leistungsfähigeren Alternative Ausschau gehalten werden muss. Diese bietet sich meist in Form eines praktischen, modernen Rollators an, einer aktiven Gehhilfe, welche mit mehreren Rädern ausgestattet vor sich her geschoben werden kann und den entsprechenden halt bietet. Ohne einen Rollator als mobile Gehhilfe würden höchstwahrscheinlich viel weniger Personen, bei welchen die Lauffunktion eingeschränkt ist, ihre Wohnstätte freiwillig nicht mehr verlassen, von größeren Strecken ganz zu schweigen. Die revolutionäre Idee zu einem Rollator, also einer rollenden Gehilfe kam, wie viele andere bewährten Errungenschaften, aus Schweden. Die wegen Kinderlähmung stark gehbehinderte Aina Wifalk nahm sich einen vierrädrigen Kinderwagen zum Vorbild und entwickelte aus dieser Vorlage den ersten Rollator. Das war, man möchte es kaum glauben, erst 1978. Die ersten Modelle waren plump und schwer, aber sie erfüllten hinreichend ihren Zweck. Ca. 12 Jahre später kam der Rollator auch in Deutschland auf den Markt. Obwohl sich, wie bei allem Neuen, die Gesellschaft erst optisch daran gewöhnen musste, setzte sich diese Art der mobilen Gehhilfe recht schnell durch. Rollator Vergleich © Ein Leitsatz bei Produktdesignern und Architekten besagt: „Die Form folgt der Funktion“, welches auch in vollem Umfang auf den Rollator zutrifft. Mit der Zeit wurde der plumpe „Ur-Rollator“ nicht nur immer funktioneller, sondern auch sein Aussehen wurde immer formvollendeter.

 

 

 

Der Siegeszug dieser Idee war nicht mehr aufzuhalten und heute ist der Rollator voll im Gesellschaftsleben angekommen und integriert sich völlig selbstverständlich ins Alltagsbild. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Entwicklung nicht stehengeblieben ist. Im Laufe der letzten Jahre hat Ingenieurskönnen aus dem behäbigen Laufwagen ein wendiges, leichtes, schickes Hightech-Gefährt gemacht, welches allen Anforderungen mehr als gerecht wird. Rollator Vergleich © Dem Nutzer bietet der Rollator den angenehmen Vorteil, dass er ihn, anders als räderlose Laufgestelle oder Krücken, nicht umständlich vom Boden abheben muss. Er verleiht der nutzenden Person merklich mehr Sicherheit beim Laufen und Stehen, ist gleichermaßen Gehhilfe als auch Sitzgelegenheit, nimmt die heimliche Angst vor dem Hinfallen und beugt der Gefahr eines Sturzes und daraus vielleicht resultierenden Verletzungen vor. Der wirklich einzige große Nachteil eines Rollators ist der, dass er nicht zum Treppensteigen geeignet ist. Sie als Nutzer können also in jedem Fall davon ausgehen, dass Sie sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben- eher das Gegenteil ist der Fall. Ein Rollator bietet aber nicht nur Senioren eine vernünftige Hilfestellung beim Laufen, sondern kann auch anderen Personen jeden Alters, sofern Probleme diesbezüglich vorliegen, einen zusätzlichen Halt bieten. So wird er nach einer Erkrankung oder einer Operation oft auch als das erste Reha-Hilfsmittel eingesetzt, mit welchem ein Wiedererlangen der Mobilität erreicht werden soll. Rollator Vergleich © Auch andere Einschränkungen, wie arthritische Gelenke oder Gleichgewichtsstörungen kann man mit der Zuhilfenahme eines Rollators weitestgehend in den Griff bekommen. Das Bild zeigt den Weinberger Standard-Rollator 43900 und den modernen Topro Olympos Rollator.

 

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Kaufkriterien definieren

Wenn Sie nun im Moment das erste Mal die Anschaffung eines Rollators planen, werden Sie vor einem riesigen Angebot stehen. Die meisten Modelle lassen sich beim ersten Hinsehen optisch kaum unterscheiden, da sie für das ungeübte Auge alle gleich aussehen. Hier liegt sprichwörtlich der „Unterschied“  im Detail. Rollator Vergleich © Sie sollten Sie sich also vor dem endgültigen Kauf unbedingt Gedanken darüber machen, in welchem Umfang und an welchem Ort Sie ihn überwiegend in Ihr Leben integrieren wollen. Optionen wie Sicherheit und Ausstattung des Rollators sollten da an erster Stelle der Auswahlkriterien stehen. Generell mag es zwar heißen, dass der Rollator, mit dem man am besten zurechtkommt, auch der richtige sein muss. Oberflächlich gesehen mag dies schon eine gewisse Richtigkeit haben, da aber diese Art Gehhilfe als medizinisches Hilfsmittel eingestuft ist, kommen andere Maßstäbe, wie zum Beispiel besonders strenge Sicherheitsmerkmale, zur Geltung. Gute Fahreigenschaften mögen zwar wichtig sein, aber lassen Sie sich nicht täuschen!

Welcher Rollator passt nun am besten zu ihnen? Worauf müssen Sie in erster Linie achten?

Im Bild sehen sie den bewährten Rollator Handicare Gemino 30 – FOLGEN SIE DIESEM LINK

 

Der Rollator Einsatzbereich

Da ist zuerst einmal der Einsatzbereich genau zu definieren – der spezielle Indoorrollator, der spezielle Outdoorrollator oder der praktische Universalrollator. Der Indoorrollator kann aufgrund seiner Bauweise ausschließlich innerhalb der Wohnung zum Einsatz gebracht werden, während der eigens ausgestattete Outdoorrollator nur im Freien seinen Dienst erfüllt. Rollator Vergleich © Als dritter im Bunde empfiehlt sich nun noch der mit Abstand am meisten gekaufte Universalrollator – um den es hier letztendlich auch gehen soll. Er kann dank seiner modernen Bauweise sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wohnung problemlos genutzt werden. Er ist verhältnismäßig leicht und lässt sich einfach, vereinzelt auch doppelt, zusammenfalten. Er lässt sich unkompliziert transportieren und sogar auf die Reise mitnehmen. Sollte der Rollator zudem vermehrt innerhalb der Wohnung zum Einsatz kommen, dann sollte dessen Breite eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt werden, da gerade in älteren Wohnungen schmale Türen und Durchgänge mit geringerer Breite anzutreffen sind. Entscheidend ist vor allem seine Gesamtbreite, damit beim Durchschieben nichts beschädigt wird. Rollator Vergleich © Genau aus diesem Grund sind reine Indoor-/Wohnungsrollatoren besonders schmal gehalten. Darüber hinaus sind auch noch Sondermodelle verfügbar, zum Beispiel eigens konzipierte Rollatoren für übergewichtige Personen oder Arthritispatienten.

Körpergröße und Körpergewicht passend zum Rollator

Als nächstes wären da Ihre Körpergröße und Ihr Körpergewicht, welches unbedingt zu beachten ist. Jeder Rollator ist für ein Maximalgewicht ausgelegt, mit dem er belastet werden kann. Rollator Vergleich © Ihr Körpergewicht sollte, wenn möglich, ca. 10 % unter dem Maximalgewicht liegen. Rollatoren sollten, so gut es die körperliche Verfassung zulässt, aufrechten Ganges geschoben werden. Um dies zu gewährleisten, lassen sich die Schiebegriffe in einer vordefinierten Distanz in der Höhe verstellen. In der Regel ist das kein Problem, aber Personen unter 1,60 Meter und über 1,90 Meter Körpergröße sollten genauer hinsehen, da manche Rollatoren bauartbedingt diese Bereiche nicht abdecken ober einige Hersteller verschiedene Modellvarianten mit unterschiedlichen Griffhöhen anbieten. Die richtige Höhe der Rollator-Schiebegriffe ist recht einfach ermittelbar, indem Sie dazu den Abstand zwischen Boden und Handgelenk des Benutzers messen, wobei dieser aufrecht stehen sollte. Dieser Abstand ist die Höhe, auf die sich der Schiebegriff einstellen lassen sollte. Ähnliches gilt für die Sitzflächenhöhe. Nur bei einem Rollator lässt sie sich individuell einstellen, bei allen anderen ist sie Fix vorgegeben und kann nicht verändert werden. Auf keinen Fall sollte beim Sitzen auf dem Rollator bei einer zu hohen Sitzfläche der Bodenkontakt der Füße verlorengehen, wohingegen eine zu niedrige Sitzhöhe das Aufstehen unnötig erschwert. Rollator Vergleich © Bis zu einer Körpergröße um die 165 cm sollte die Sitzhöhe idealerweise zwischen 50 und 54 cm liegen bei größeren Personen kann die Sitzflächenhöhe durchaus 58 bis 62 cm betragen.

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Mit nutzergerechter Einstellung Unfälle vermeiden

Unfallursache Nr. 1 beim Rollatorbetrieb sind Stürze, wovon der überwiegende Anteil sicherlich vermeidbar wäre, würden man nur gewisse Grundvoraussetzungen einhalten. Rollator Vergleich © Meist kommt der Nutzer mit seinem Rollator einfach deshalb nicht zurecht, weil er einfach nicht zu ihm passt oder er falsch eingestellt ist. Ist die Rollator-Griffhöhe zu niedrig eingestellt ist ein aufrechter Gang nicht möglich und der Schwerpunkt des Körpers ist viel zu weit nach vorne verlagert. In dieser kräftezehrenden Haltung ist das richtige Manövrieren des Rollators recht eingeschränkt. Die Fehlhaltung zieht unweigerlich, wenn sie nicht schon vorhanden sind, Beschwerden im Rücken nach sich.  Auch können durch das vermehrte Gewicht, welches jetzt auf den Händen lastet, Schmerzen in den Handflächen oder Handgelenken auftreten. Ist die Griffhöhe zu hoch eingestellt, kann der Rollator bestenfalls wie ein Einkaufswagen im Supermarkt vor sich her geschoben werden. Genau das soll er aber nicht sein! Idealerweise sollten die Arme beim Gehen leicht angewinkelt sein und die Füße sich zwischen den Hinterrädern befinden, ohne mit den Knien an die Sitzfläche zu stoßen. Wie schon erwähnt, sollten sich die Schiebegriffe des Rollators auf Höhe der Handgelenke seines aufrechtstehenden Nutzers befinden. Sicherlich kann die Griffhöhe, je nach den persönlichen Vorlieben des Nutzers, etwas individualisiert werden, trotzdem sollte sie nicht zu stark von der ermittelten Ausgangsposition abweichen, damit die vorher beschriebenen Probleme und Risiken vermieden werden. Rollator Vergleich © Ein Rollator ist quasi wie ein Schuh- passt er kann man mit ihm gut laufen- drückt er, kann das Laufen zur Tortur werden. Gerade ältere, gebrechlichere Personen, bei denen auch das Reaktionsvermögen nachgelassen hat, können sich bei einem plötzlichen Sturz schwer verletzen. Um genau dies zu vermeiden, sollte die Sicherheit und nicht das Aussehen bei der Auswahl an erster Stelle stehen. Ein Rollator muss auf Dauer die bestmögliche Unterstützung gewährleisten und nicht zur ständigen Gefahrenquelle werden. In der Folge sollten Sie sich deshalb als nächstes sehr intensiv mit den Rollator-Ausstattungsmerkmalen beschäftigen:

Die Rahmenkonstruktion des Rollators

Die Beschaffenheit der Rollator-Schiebegriffe

Die Qualität der Rollatorbremsen

Die Bereifung des Rollators

Die Ausstattung der Rollatorsitzfläche

Das Zubehör: Rollatortasche, Stufenhilfe und Stockhalter

Die Passive Beleuchtung des Rollators

Der Rollator-Rahmen und seine Spezifikationen:

Der Aufbau des Rollatorrahmens hat sich in den letzten Jahren merklich verändert. Während früher der Rollator aus einem schweren Stahlrahmen bestand ist es heute überwiegend Leichtmetall, wie Aluminium, welches zum Einsatz kommt. Rollator Vergleich © Dadurch wird eine Gewichtsreduktion bis zu 50 % erreicht. Auch die Bauweise hat sich grundlegend verändert, welches am deutlichsten in der Art der Faltbarkeit zu erkennen ist. Rollatoren in alter Bauweise, heutige Kassenmodelle, können nur quer gefaltet werden, d. h. die Vorderräder wurden über eine gelenkige Schwinge vor die Hinterräder geklappt. Auch in diesem Zustand sind sie, trotz des hohen Eigengewichts bis zu teilweise 14 kg, unhandlich und schwer zu transportieren. Moderne Leichtbau-Rollatoren lassen sich hingegen längs zusammenfalten. Der leichte Rahmen, 6 bis 8 kg, besteht hier aus zwei eigenständigen Flanken, welche mit einer einfachen oder doppelten gelenkigen Kreuzverstrebung stabil, verwindungsfrei, mit einer Faltsperre gesichert, miteinander verbunden sind. Löst man diese, so können die Rollator-Flanken ohne große Kraftanstrengung der Länge nach zusammengeschoben werden. Auf diese Weise wird der Rollator extrem schmal und lässt sich in diesem Zustand wesentlich leichter transportieren und verstauen. Eine weitere Variante dieser Ausführung ist die, dass man die senkrechten Rahmenstreben über ein Gelenk an der vertikalen Bodenstrebe zusätzlich auch noch umlegen kann. Jetzt ist der Rollator tatsächlich so klein, dass er bequem in eine mittlere Einkaufstasche passt. Diese doppelt faltbaren Rollatoren sind besonders bei Personen beliebt, welche ihn auch in Urlaub mitnehmen möchten. (Link einbauen). Muss man als Rollatornutzer die maximale Belastbarkeit beachten? Auf jeden Fall, denn der Rollatorrahmen kann sich irreparabel verformen, im schlimmsten Fall sogar zusammenbrechen. Resultierend können schwerwiegende Stürze die Folge sein. Rollator Vergleich © Heikelstes Bauteil am Rollator sind immer die Räder, welche die ganze Last tragen müssen. Moderne Leichtbau-Rollatoren können trotz ihres geringen Eigengewichts mit bis zu 150 kg belastet werden – etwas schwerere XXL-Rollatoren bringen es sogar auf 250 kg.

Sie sollten beim Kauf aber immer darauf achten, dass das Körpergewicht des Nutzers ca. 10 % unter der Maximalbelastung liegt, da auch das Gewicht der Bekleidung und das der eventuell mitgeführten Dinge in der Rollatortasche, es gibt Ausführungen, welche 10 kg vertragen, mitzählt. Welches Eigengewicht sollte der Rollator haben? Sogenannte Standard-Kassenrollatoren sind, wie schon erwähnt, mit ihren 12 bis 14 kg doch recht schwer, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, denn beim normalen Schieben auf ebenem Untergrund macht sich das Rollatorgewicht nur im untergeordneten Maße bemerkbar. Ernster wird die Sache erst, wenn der Rollator angehoben werden muss, beispielsweise zum Einladen in einen Pkw. Schwächlichere Personen kommen das verständlicherweise schnell an Ihre Grenzen, auch deshalb, weil diese Rollatoren auch im gefalteten Zustand recht unhandlich sind. Moderne Leichtbaurollatoren, mit einem Eigengewicht von 7 bis 8 kg, bringen dem Nutzer doch spürbare Vorteile. Relativ neu auf dem Markt sind Rollatoren mit einem extrem leichten 5 kg Carbonrahmen. Der Preis ist natürlich dementsprechend hoch. Ob sich Carbonrollatoren durchsetzen werden, wird sich zeigen, da ein zu leichter Rollator dem Nutzer kaum noch einen sicheren Halt vermittelt, denn gerade schwächlichere Personen brauchen eine Gehhilfe, an welcher sie sich auch mal richtig festhalten können- so, wie an einer führenden Hand und das ist ja die eigentlich ihre Aufgabe. Rollator Vergleich © Wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, z. B. wegen einer engen Wohnung, sollte der Rollator so breit wie möglich gewählt werden, da er durch den breiten Radstand wesentlich stabiler auf dem Boden steht, als ein schmaler. Die seitliche Kippgefahr wird damit um ein wesentliches verringert.

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Die Beschaffenheit der Rollator-Schiebegriffe:

Sie sollten, wie der Name schon sagt, griffig sein, weil die Schiebegriffe die einzige haltgebende Verbindung zum Rollator sind- quasi die führenden Hände. Aus diesem Grund sind Rollatoren mit ergonomisch geformter Griffoberfläche denen mit glatter Griffoberfläche vorzuziehen. Ergonomisch geformte Griffe passen sich optimal den Handinnenflächen an und geben einen sicheren Halt. Unterstützt wird das Ganze zusätzlich noch bei einigen Rollatormodellen mit gummiähnlichen Griff-Beschichtungen, welche ein unabsichtliches Entgleiten noch mal erschweren. Die beiden Schiebegriffe sind fest mit einer höhenverstellbaren Stange verbunden, welche arretierbar innerhalb der Vertikalen seitlichen Rahmenstrebe gleitet. Rollator Vergleich © Wie Eingangs schon erwähnt, sollten sie die Körpergröße als auch den Spielraum der Griffhöheneinstellung im immer Auge behalten. Grundsätzlich unterscheidet man Rollatoren, bei denen einerseits die Griffstangen stufenlos, es kann also jede beliebige Höhe über eine Knebelschraube eingestellt werden und andererseits welche, bei denen die Griffstangen nur in mehreren fest vordefinierten Positionen fixierbar sind. Eigentlich hat der Unterschied keine übergeordnete Bedeutung, aber ältere Personen tun sich mit der skalierten Variante in Verbindung mit einer komfortablen Einknopfbedienung bestimmt leichter. Es sind sogar einige Rollatormodelle auf dem Markt, welche über eine sogenannte „Memory Funktion“ verfügen, d. h. eine einmal eingestellte Griffhöhe findet sich immer wieder von alleine.

Die im Bild gezeigte Detailansicht gehört zum Rollator Mobil. Ist derzeit aber nicht lieferbar.

Die Qualität der Rollatorbremsen:      

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Eine besondere Aufmerksamkeit sollten Sie beim Vergleichen einzelner Rollator-Modelle den Bremsen zukommen lassen, da sie von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit für die Betriebssicherheit sind. Alle Rollatoren sind generell mit zwei getrennt voneinander zu betätigenden Bremsanlagen ausgestattet. Rollator Vergleich © Jede Bremsanlage besteht aus zwei Komponenten, welche mit einem Bowdenzug miteinander verbunden sind. Ein Teil ist direkt bei den Schiebegriffen positioniert, und zwar so, dass der Betätigungshebel direkt unter diesen angeordnet ist. Der Abstand zum Griff sollte so groß sein, dass der Nutzer den Hebel ungehindert betätigen kann, ohne den Schiebegriff loslassen zu müssen, ähnlich wie bei einem Fahrrad. Der Bremshebel kann unterschiedlich ausgeführt sein, manchmal ist er einfach nur ein einfacher, grader Hebel, manchmal ist der Hebel wie eine Schlaufe geformt. Gerade ältere Personen tun sich in der Regel mit einem schlaufenförmigen Hebel leichter. Die Mechanik, welche durch den Hebel betätigt wird, hat zwei wichtige Funktionen. Einmal wirkt sie wie eine normale Betriebsbremse, indem die Hebel mit den Fingern in Richtung Schiebegriff gezogen werden. Auf diese Weise lässt sich die Rollgeschwindigkeit des Rollators sanft, bis zum Stillstand, regulieren. Die zweite Funktion wird aktiviert, wenn die Hebel mit der Hand bis zu einem Einrastpunkt nach unten in Richtung Boden gedrückt werden. In dieser fixen Hebelposition werden die Rollator-Hinterräder so lange auf Dauer arretiert, bis der Zustand wieder aufgehoben wird. Diese Feststellfunktion ist aus Sicherheitsgründen äußerst wichtig, da sie dem Rollator beim Sitzen einen festen Stand vermittelt. Man stelle sich die Folgen vor, wenn, gerade bei älteren Personen, der Rollator beim Sitzen unkontrolliert wegrollen würde. Der zweite Teil der Bremsanlage befindet sich in unmittelbarer Nähe der Rollator-Hinterräder. Rollator Vergleich © Dort wird beim Betätigen der Bremse eine Mechanik mit einem kleinen Bremsklotz in Bewegung gesetzt, welcher direkt auf die Reifenoberfläche einwirkt und so die Bremswirkung steuert. Achten Sie beim Vergleich auf die Führung der Bowdenzüge, bzw. Bremskabel. In vielen Fällen werden die Züge einfach am äußeren Rahmen frei hängend verlegt, es gibt aber auch eine elegantere Lösung, bei welcher die Züge innerhalb des Rahmens verlegt sind. Frei am Rahmen verlegte Bremszüge bilden meist eine große Schlaufe, welches eine Gefahrenquelle darstellt, weil man sich beim Hantieren mit dem Rollator darin verfangen kann. Bei Rollatoren für ältere, gebrechlichere Personen sollten sicherheitshalber die Züge innerhalb des Rahmens verlegt sein.

Die im Bild gezeigten Ausschnittelemente gehören zum B&B Rollator Capero Platin

Die Räder und die Bereifung des Rollators:         

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Hier gilt, wie bei allen anderen Fahrzeugen: Je besser die Bereifung, umso besser die Bodenhaftung. Man sollte bei dieser Aussage nicht nur an schnelle Autos denken, selbiges gilt, ohne Einschränkung, auch für Rollatoren. Während die einfachen Kassenmodelle mit großvolumigen, weichen Vollgummireifen bestückt sind, welche eine hervorragende Bodenhaftung aufweisen, hat man bei modernen Leichtbaurollatoren, aufgrund der Gewichtseinsparung, einiges an Lehrgeld bezahlen müssen. Die Räder wurden immer kleiner und die Bereifung bestand nur noch aus einer einfachen, profillosen, gewölbten Plastikschale. Rollator Vergleich © Man kann sich denken, was passiert, wenn man mit so etwas auf glattem, hartem Untergrund fährt, der Rollator kann unkontrolliert, da die Bodenhaftung gegen 0 geht, in jede Richtung wegdriften und Stürze sind vorprogrammiert. Wer jetzt denkt, dass dies Schnee von gestern ist, der muss sich eines Besseren belehren lassen, denn nach wie vor werden noch Rollatoren angeboten, auf die gerade dieses Manko zutrifft. Aus diesem Grund sollte man sich auch hier etwas Zeit nehmen, und gerade bei der Bereifung etwas genauer hinsehen. Die Bereifung sollte möglichst elastisch, ähnlich wie ein Fahrradreifen, sein und breitflächig den Untergrund berühren um das Fahren so sicher wie möglich zu machen. Ideal wäre eine profilierte Luftbereifung, aber auch eine ausreichend dicke Vollgummilauffläche erfüllt ihren Zweck sehr gut. Von luftbereiften Rollatoren, sie sind ausschließlich für den Einsatz im Freien konzipiert, wird teilweise wegen der Immobilität im Falle einer Reifenpanne abgeraten – dies ist deshalb zu ignorieren, da es so gut wie unmöglich ist, einen luftbereiften Rollator platt zu fahren. Viel wichtiger ist es, nach Rollatoren mit großen Vorderrädern Ausschau zu halten, da mit ihnen kleinere Hindernisse, wie Absätze oder Stufen leichter zu überwinden sind und der Rollator im Ganzen merklich besser manövrierbar ist. Kleine Räder neigen dazu, beim Schieben zu „flattern“, d. h. sie drehen sich willkürlich hin und her, was zum Stolpern / Sturz führen kann. Rollator Vergleich © Die frei beweglichen Vorder-, bzw. Lenkräder sind es, welchen der Rollator seine enorme Wendigkeit verdankt, denn mit Ihnen lässt sich die Gehilfe im Stillstand fast punktgenau um die eigene Achse drehen.

Die Ausstattung der Rollatorsitzfläche und die Ausführung des Rückengurts:

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Wenn man mit dem Rollator unterwegs ist, kommt es immer wieder mal vor, dass eine kleine Rast eingelegt werden muss. Besonders ältere Personen kommen bei längeren Wegen schnell an ihre Belastungsgrenze und müssen eine kleine Verschnaufpause einlegen. Wenn nun gerade keine geeignete Sitzgelegenheit, wie z. B. eine Parkbank, in der Nähe ist, bietet sich der Rollator mit seiner integrierten Sitzfläche, zur Aushilfe an. In jedem Fall ist aber eine stabile Sitzfläche der Rollatorsitzfläche vorzuziehen, da diese eigentlich nur für den kurzzeitigen Gebrauch konzipiert ist und gegenüber einer Bank oder einem Stuhl auf Dauer doch recht unbequem ist. Rollator Vergleich © Die Sitzflächen aller modernen Leichtbaurollatoren, welche sich nur längs falten lassen, weisen im Grunde genommen das gleiche Prinzip auf: Damit sich der Rollator ungehindert zusammenfalten lässt, muss das Material, aus dem sie gefertigt ist, flexibel sein um sich dem Faltvorgang anzupassen. Eine starre Platte, wie bei einem quergefalteten Standardrollator kommt hier konstruktionsbedingt nicht in Frage. In der Regel, bis auf eine Ausnahme, handelt es sich um ein hochelastisches, hochbelastbares  Kunststoffgewebe, welches zwischen den beiden Rollatorflanken gespannt ist. Der Sitzkomfort unterscheidet sich eigentlich nicht, da es sich durchwegs um das gleiche System und Material handelt. Im Detail betrachtet machen jedoch die kleinen Besonderheiten den Unterschied. Gemeint ist hier im Speziellen die Abmessung der Sitzfläche. Schmale Rollatoren haben zwangsläufig eine schmale Sitzfläche, welche gerade bei etwas korpulenteren Personen schnell an ihre Grenze kommt. Auf keinen Fall sollte ein Rollator zum Einsatz kommen, bei dem sich der Nutzer quasi mit Gewalt zwischen die beiden Rollatorflanken zwängen muss. Es sollte also dringend auf die notwendige Sitzbreite geachtet werden. Rollator Vergleich © Nicht viel anders verhält es sich mit der Sitztiefe, die bei einigen Rollatormodellen sehr gering ausfällt. Ein empfehlenswertes Maß liegt mindestens bei 20 cm oder mehr. Sicher, wenn der Rollator nur sehr selten zum Sitzen verwendet wird, kann dieser Punkt Sitztiefe übergangen werden. Wer sitzt aber gerne auf einem Schemel, wenn ein Stuhl mit Lehne verfügbar ist? Um den Sitzkomfort weiter zu steigern, wurde auch dem Rollator eine Lehne in Form eines flexiblen Rückenstützgurts gegeben. Mit ihm kann der Oberkörper beim aufrechten Zurücklehnen besser abgestützt werden. Wer jetzt die einzelnen Rollatormodelle vergleicht, wird feststellen, dass einige ohne Rückenstützgurt angeboten werden, bei anderen ist er in der Grundausstattung mit dabei. Ferner wird man beim Betrachten feststellen, dass die Form der Rückenstützgurte stark variiert. Zu ersterem sei gesagt, dass bei fast allen Rollatoren ohne Rückengurt, dieser als Zubehör teuer nachgekauft werden kann. Hier sollte man dann schon mit dem Rechnen beginnen, da dieser Rollator letztendlich doch um einiges teurer wird, als einer, bei dem der Rückengurt schon dabei ist. Zur Form sei gesagt, dass die breitesten Rückengurte die bequemsten sind. Am optimalsten sind dann wiederum die, welche sich noch zusätzlich in der Weite auf den Nutzer einstellen lassen. Rollator Vergleich © Während körperlich fittere Personen auch mal auf einen Rückengurt verzichten können, sollte bei schwächlicheren kein Kompromiss eingegangen werden, denn eine gekrümmte Sitzhaltung sollte generell vermieden werden.

Im Bild sehen sie den bewährten Rollator Drive Medical Nitro – FOLGEN SIE DIESEM LINK

Das Zubehör: Rollatortasche, Stufenhilfe, Stockhalter und Reflektoren:

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Rollatortasche: Der Rollator als kleiner, praktischer Helfer beim Einkauf: Personen, welche bei einer Einschränkung der Gehfunktion einen Rollator zu Hilfe nehmen, brauchen meist beide Hände, um die Gehhilfe vernünftig unter Kontrolle zu halten. Müssen sie nun umständehalber auch noch einkaufen gehen, so bleibt keine Hand mehr frei, um auch noch Einkäufe zu transportieren. Aus diesem Grund sind alle Rollatoren mit einer kleinen Einkaufstasche / Korb ausgerüstet, welche in der Regel 5 kg Zuladung aufnehmen kann, wobei manche Modelle sogar 10 kg auf diese Weise transportieren können. Rollator Vergleich © Die Hände bleiben also während des Transports dort, wo sie hingehören, an den Rollator-Schiebegriffen. Die Rollator-Einkaufstasche ist bei modernen Leichtbaurollatoren in der Rahmenfront, meist abnehmbar, eingehängt, und braucht auch im zusammengefalteten Zustand nicht entfernt werden. In der Regel besteht sie aus robustem, wasserresistentem Polyestergewebe, hat einen Deckel mit Klettverschluss und meist auch noch ein kleines verschließbares Fach für den Hausschlüssel oder die Geldbörse. Wem die mitgelieferte Tasche nicht gefällt, der kann im Rollatorzubehör-Handel sicher ein passenderes Modell finden.

Die im Bild gezeigte Tasche gehört zum Handicare-Rollator Gemino 60

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Stufenhilfe: Musste man früher mit dem Rollator ein kleines Hindernis, wie zum Beispiel eine Bürgersteigkannte o. ä. überwinden, so wurde es etwas problematischer, gerade deshalb, weil meist versucht wurde, den Rollator einfach im Ganzen darüber hinwegzuheben. Dazu mussten dann natürlich die Hände von den Schiebegriffen genommen werden, welches einer „Todsünde“ beim Rollatorbetrieb gleichkommt. Wer akut auf eine Gehhilfe angewiesen ist, sollte die Griffe dieser niemals aus den Händen lassen, da sich so die Sturzgefahr / Verletzungsgefahr signifikant vergrößert. Fast alle modernen Rollatoren besitzen, um diesem Problem erleichternd zu begegnen, eine sogenannte Ankipp-, bzw. Stufenhilfe, welche innenseitig, direkt neben den beiden Rollator-Hinterrädern angebracht ist. Rollator Vergleich © Soll nun z. B. eine Bordsteinkante überwunden werden, fährt man mit den Rollator-Vorderrädern direkt vor das Hindernis und setzt einen Fuß auf die Ankipphilfe und zwar so, dass der Rollator nicht mehr rückwärts rollen kann. Jetzt zieht man die Schiebegriffe zu sich hin und zwar so weit, dass sich die Vorderräder des Rollators soweit anheben, bis sie über das rollen. Jetzt fährt man mit den Hinterrädern bis an das Hindernis heran und hebt den Rollator an den Schiebegriffen nur so weit an, bis sich die Hinterräder auf gleicher Höhe befinden. Zu guter Letzt wird der Rollator ein Stück weitergeschoben und das Hindernis ist mit dem Rollator erfolgreich überwunden. Jetzt ist der Nutzer selbst an der Reihe und muss natürlich mit den Füßen etwas aufpassen, damit er durch das Hindernis nicht noch selbst zu Fall gebracht wird. Höhenunterschiede bis zu 13 cm lassen sich auf diese Weise recht einfach und gefahrlos überwinden. Sollte das Hindernis doch einmal zu hoch sein, so ist es immer ratsam eine fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rollator Vergleich © Ältere Rollatoren (Kassenrollatoren) lassen sich problemlos mit Ankipphilfen aus dem Rollator-Zubehörsortiment nachrüsten.

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Stockhalter: Oftmals kommt es vor, dass man mit dem Rollator auch an Orten unterwegs ist, welche für diesen ungeeignet sind und der Weg, wenn es die körperliche Verfassung zulässt, ohne diesen fortgesetzt werden muss. In solchen Fällen empfiehlt es sich, noch eine zweite Gehhilfe, einen Gehstock, mitzuführen. Um diesen gefahrlos und stets griffbereit transportieren zu können, wurde eine passende Gehstockhalterung für den Rollator entwickelt. Sie besteht in der Regel aus zwei Teilen, einer Klipp-Aufnahme und einem Köcher für die Stockspitze. Diese werden in einem geeigneten Abstand am äußeren Rollatorrahmen befestigt und zwar so, dass sich der Griff des Gehstocks in Rollator-Schiebegriffnähe befindet, damit er immer schnell erreichbar ist. Während die Klipp-Aufnahme im oberen Bereich des Rahmens angebracht wird, bekommt der Köcher im unteren Bereich seinen Platz und zwar so, dass eine gradlinige Verbindung zwischen den beiden Komponenten entsteht. Im Gebrauch stellt man den Gehstock mit der Spitze in den Köcher und klippst ihn in die Aufnahme ein. Rollator Vergleich © Zum Lösen erfolgt der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge. Sollte der Nutzer zwei Gehstöcke benötigen, so können jederzeit auch zwei Stockhalterungen am Rollatorrahmen, links und rechts, befestigt werden. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass es auch Rollatormodelle gibt, an welchen sich bauartbedingt keine Stockhalterungen anbringen lassen.

Der im Bild gezeigte Stockhalter gehört zum Rollator Handicare Gemino 30

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Reflektoren am Rollator: Bewegt man sich mit dem Rollator im öffentlichen Straßenverkehr, auch der Bürgersteig zählt dazu, gilt die Regel: Selbst besser gesehen werden ist besser als die anderen zu sehen! Dies soll bedeuten, dass man sich mit einem Rollator im Falle eines Unfalls immer in der Defensive befindet und somit im eigenen Interesse keinerlei Risiko eingegangen werden sollte. Um den Rollator auch bei schlechteren Sichtverhältnissen (Abenddämmerung, Regen usw.) für andere Verkehrsteilnehmer optisch besser hervorzuheben, sind einige Hersteller dazu übergegangen, ihre Modelle serienmäßig mit einer passiven Beleuchtung auszustatten. Darunter versteht man stark lichtreflektierende Folien, welche rings um den Rollator am Rahmen aufgeklebt sind. Lenker von beleuchteten Kraftfahrzeugen und Fahrrädern werden schon aus weiter Entfernung durch das zurückgesiegelte Licht auf eine Gefahr aufmerksam gemacht und können dementsprechend ihren Fahrstil an die Situation anpassen. Rollator Vergleich © Eine aktive Beleuchtung, wie ein batteriebetriebenes Lampenset, bestehend aus einem Front- und Rückstrahler, sind zwar in ihrer warnenden Auffälligkeit nicht zu überbieten, aber ein Lichtreflektor leistet auch schon wesentlich bessere Sicherheitsdienste als überhaupt keine Beleuchtung. Rollatornutzer sind sowieso gut beraten, generell eine farblich auffälligere Bekleidung zu wählen, da auch dieses im Straßenverkehr zu einer verbesserten Sichtbarkeit führt. Sollte der begehrte Rollator ohne Reflektoren im Handel angeboten werden ist das auch nicht weiter schlimm, da Reflektor-Folie als Rollatorzubehör problemlos zugekauft werden kann. Hier werden sogar spezielle Folien angeboten, welche sich auch auf Stoff aufbügeln lassen. Auf diese Weise kann sogar Kleidung besser sichtbar gemacht werden.

Die im Bild gezeigten selbstklebenden Reflektoren stammen von der Firma Paents

Der Rollator im Verhältnis zur Krankenkasse

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Rollatoren werden bei den gesetzlichen Krankenversicherungen offiziell als Hilfsmittel anerkannt und können deshalb von einem Kassenarzt quasi auf Rezept verschrieben werden. Wer nun mit seinen Gedanken schon bei einem „schmucken Wägelchen“ ist, der wird endtäuscht sein, denn die von der Krankenkasse genehmigten  Rollator-Modelle zeichnen sich zwar durch einfache Gradlinigkeit aus, sind aber durchaus in der Lage allen medizinischen Anforderungen gerecht zu werden. Rollator Vergleich © Diese Kassen-Rollatoren sind in allen Bereichen auf das Notwendigste beschränkt und liegen vor allem vom Gewicht her (12 bis 14 kg) weit über dem, was möglich ist. Dadurch, dass sie sich nur quer zusammenfalten lassen, wird das Transportieren über kürzere Strecken, gerade für schwächlichere Personen, zur echten Herausforderung, über längere Strecken sogar unmöglich. Der Standard- oder Kassenrollator bietet einfach nicht die Optionen jener modernen Rollator-Generation, welche auf dem freien Markt angeboten wird. Da von der Krankenkasse also lediglich nur die Kosten für Rollatoren übernommen werden, welche im Hilfsmittelverzeichnis aufgelistet sind, gilt es Prioritäten zu setzen. Wer ein moderneres, leichteres und auch optisch ansehnlicheres Modell mit all seinen komfortablen Eigenschaften sein Eigen nennen möchte, der kommt nicht umhin, diesen selbst zu bezahlen. Teurere Sonder- Rollatormodelle stellt die Krankenkassen nur bei speziellen Krankheitsbildern zur Verfügung- darunter fallen z. B.  bei Arthritis. Bevor Sie nun eine endgültige Kaufentscheidung treffen, sollte das weitere Vorgehen auf die gedachte Investition abgestimmt werden. Wer kein Geld für einen Rollator ausgeben möchte, oder diesen nur zeitlich begrenzt nutzen muss, der sollte sich auf jeden Fall  für einen Standard-Kassenrollator entscheiden.

Wer zum ersten Mal einen Rollator kauft, der sollte sich nicht scheuen, ein Sanitätsgeschäft aufzusuchen. Dort wird neben einer erschöpfenden fachlichen Beratung auch die Möglichkeit des Ausprobierens geboten – ggf. ist es sogar ein kurzzeitiges Ausleihen möglich. Rollator Vergleich © Auf diese Weise ist es recht einfach herauszufinden, wonach einem der Sinn steht. Weiß man aber, weil man schon einen Rollator besitzt, genau was man will, bietet sich das Internet mit seinen vielen Shops und Angeboten als sehr gute Einkaufsquelle an. Die Möglichkeiten des Vergleichs sind bei der großen Auswahl ungemein höher und eine telefonische Beratung ist in der Regel mit inbegriffen. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen Einkauf: Fällt die Kaufentscheidung auf einen modernen Rollator der neuesten Machart, kommt man um eine Zuzahlung leider nicht herum. Diese Zuzahlung kann aber mitunter fast genauso hoch sein, wie der Komplettpreis eines entsprechenden Rollators von einem günstigen Online-Anbieter. Aus diesem Grund ist es wirklich sinnvoll alle Möglichkeiten genau zu überdenken und nicht am falschen Ende zu sparen. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Investition in ein Premiummodell lohnt sich, da der fällige Aufpreis sich langfristig garantiert bezahlt macht! Wichtig ist nur, wenn mit einem Rezept eingekauft werden soll, dass der Shop von der jeweiligen Krankenkasse als Lieferant anerkannt ist und im sogenannten HMV-Verzeichnis steht. Privatversicherte durchlaufen beim Rollatorkauf  ein etwas anderes Prozedere, sofern ihnen daran gelegen ist, dass der Versicherungsgeber den Preis erstattet. Private Krankenversicherungen erstatten nur die Kosten für einen Rollator, wenn dieser über eine spezielle Hilfsmittelnummer verfügt. Rollator Vergleich © Sofern eine solche für das gewünschte Modell vergeben wurde, finden Sie diese immer bei den technischen Daten innerhalb der jeweiligen Produktbeschreibung. Abweichend ist es auch möglich, einen Kostenvoranschlag bei der PKV einzureichen, um im Vorfeld zu sehen, in welcher preislichen Größenordnung sie einem entgegenkommt.