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Der Rollator – eine umfassende Kaufberatung:

Wozu eine Rollator Kaufberatung? Im fortgeschrittenen Lebenszyklus wächst altersbedingt das Risiko, dass krankheitshalber die Lauffähigkeit des Menschen teilweise oder vollständig begrenzt wird. Vor nicht allzu langer Zeit konnte sich so eine Behinderung als echtes Problem für einen Betroffenen darstellen- gab es doch außer unhandlichen Krücken oder einfachen Laufgestellen keine weiteren nennenswerten Alternativen. Krücken, bzw. Laufgestelle waren im Gebrauch auf Dauer äußerst anstrengend, deshalb konnte man sie nur auf kurze Strecken verwenden. Wer also schon einmal selbst echte Probleme mit den Beinen, bzw. Füßen hatte, der weiß genau wovon hier die Rede ist. Kann man sich nur noch mühsam, vielleicht auch noch unter Schmerzen fortbewegen, so kann man dem gewohnten Tagesablauf nur noch mit deutlichen Einschränkungen nachkommen. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Ein verstauchter Knöchel, Nachwehen einer Operation, Auswirkungen eines Schlaganfalls, Folgen eines Unfalls oder die Beine sind altersbedingt nicht mehr so fit wie in der Jungend. Kleinere Behinderungen lassen sich mit Krücken kurzfristig überbrücken, während schwerwiegende Handicaps andere- bessere Lösungen verlangen. Seit 1978 der Prototyp des modernen Rollators erfunden wurde, hat sich sehr viel auf diesem Sektor getan. Der Rollator ersezt den Gehstock: Ein neuartiger Rollator ist in der Lage, einer dauerhaft oder zeitweilig gehbehinderten Person als stetige Stütze dienen. Er verleiht, im Gegensatz zu einer Krücke, merklich mehr Stabilität beim Laufen, bzw. Stehen und vermindert dadurch die Sturzgefahr. Sein einziger Nachteil ist der, dass er nicht zum Treppensteigen geeignet ist. Moderne Rollatoren haben sich vollständig in die Gesellschaft integriert und Personen aller Altersgruppen nutzen mittlerweile diesen prädestinierten Alltagshelfer.

 

Geschichtliches über den Rollator:

Drehen wir die Zeit etwas zurück: Aina Wifalk aus Schweden hatte sich anno 1979 mit einfachsten Mitteln ein Geh-Hilfsgerät gebaut, welches einem Kinderwagen sehr ähnlich sah. Aina Wifalk war schwer gehbehindert, wollte diesen Zustand aber nicht so einfach hinnehmen. Ihre Vision war ein auf vier Rädern rollendes Gefährt mit einem stabilen Griff, an dem man sich beim Gehen festhalten konnte. Auf diese Weise war es ihr möglich, sich auch ohne fremde Hilfe zu bewegen. Nachdem diverse Firmen auf diese „Erfindung“ Rollator aufmerksam wurden, begann eine stetige Weiterentwicklung. Am Anfang war die Gehilfe Rollator noch recht klobig und schwer – mittlerweile ist aber aus dem „hässlichen Entlein“ ein höchst modernes „High-Tech“ Gerät geworden, welches aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Ein Rollator zählt derzeit weltweit als das bewährteste Hilfsmittel für Personen, welche Einschränkungen beim Laufen haben.

 

Was bringt ein Rollator:

Mit einem modernen Rollator werden folgende Bewegungsabläufe hinreichend intensiviert: Bei einer Einschränkung der Gehfunktion das eigenständige Laufen im Freien, aber auch in der Wohnung. Kraftlose Muskeln regenerieren sich und insuffiziente Gelenke werden wieder richtig belastet. Der Gleichgewichtssinn wird trainiert und die aufrechte Körperhaltung verbessert, welches wiederrum das gesamte Rückgrat entlastet. Atmung und Kreislauf werden angekurbelt, welches eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lebensfreude zur Folge hat. Die Aufmerksamkeit wird insgesamt geschärft und die Motorik aller Gliedmaßen belebt. Im Ermüdungsfall das erholsame Ausruhen auf einer vorgesehenen Sitzfläche – und das bequeme Transportieren diverser Gegenstände in einem speziell dafür vorgesehenen Behältnis. Dazu können auch medizinische Hilfsgeräte, wie z. B. ein Beatmungsgerät zählen. In entsprechenden Haltevorrichtungen lassen sich darüber hinaus auch mühelos zusätzliche Gehilfen, wie Krücken, mitnehmen.

 

Die wiedergewonnene Mobilität:

gerade diese ist doch in unserer heutigen Zeit von übergeordneter Wichtigkeit! Zur Unterstützung kann ein Rollator die erste Wahl sein! Immer mehr Personen greifen auf diese moderne, schicke Gehhilfe zurück- kann man sie doch bis auf wenige Ausnahmen fast überall zum Einsatz bringen. Egal ob im Haus, im Park oder auf dem Gehsteig, man kommt mit ihr immer gut voran. Darüber hinaus lassen sich mit einem Rollator kleinere Einkäufe oder persönliche Sachen ungehindert mitnehmen. Wenn nun zwischendurch die Kräfte mal etwas nachlassen und keine Bank in der Nähe ist- auch das ist kein Problem, denn auf der kleinen Sitzfläche lässt es sich bequem verweilen. Dadurch, dass er sich auch noch mit ein paar Handgriffen auf ein Minimum verkleinern lässt, lässt er sich auch bequem auf Reisen im Auto, mit der Bahn oder auch im Flieger mitnehmen. Ist schon eine Krankheit ein schwerer Einschnitt in den gewohnten Tagesablauf, so kann ein Verlust der Gehfunktion fatale Folgen nach sich ziehen. Auch hier kann ein Rollator ungemein vorteilhafte Dienste leisten. Besonders nach Knochenbrüchen im Beinbereich oder Operationen am Hüftgelenk, bzw. der Wirbelsäule leistet er überaus nützliche Dienste als „Trainingsgerät“ um wieder richtig laufen zu lernen. Auch für Patienten mit eingeschränkter Motorik oder mit leichten Gleichgewichtsstörungen, ausgelöst z. B. durch einen Schlaganfall oder MS, können mit Unterstützung eines Rollators wieder mehr Freude am Leben erfahren. Rollator Kaufberatung

 

Standard Rollator Anforderungen:

Darüber hinaus ist es ratsam, seine persönlichen Anforderungen an die Gehhilfe in Ruhe genau zu definieren. Um später keine Enttäuschung zu erleben, sollten vor dem Kauf einige Grundsatzfragen geklärt werden: Der Wirkungsradius – soll es ein Rollator nur für den Außenbereich (Outdoor Rollator), für den Innen- und Außenbereich gleichermaßen (Universalrollator) oder nur für den Innenbereich (Indoor Rollator) sein? Genügt ein günstiges Kassenmodell oder werden höhere Anforderungen gestellt? Wird der Rollator im Außenbereich überwiegend zu Fuß genutzt oder wird er auch im Pkw, im Bus- und Bahnverkehr oder eventuell sogar im Flugzeug auf Reisen mitgenommen? Nach Klärung dieser Fragen ist es wesentlich einfacher eine geeignete Modellgruppe einzugrenzen. Auf diese Weise lässt sich einiges an Geld sparen!

 

Universal-Rollatoren, Allzweck-Rollatoren:

Die überwiegende Anzahl der angebotenen Rollator-Modelle sind Allzweck-Rollatoren. D. h. sie können sowohl innerhalb der Wohnung als auch im Freien problemlos eingesetzt werden. Trotzdem ist beim Betrieb innerhalb einer Wohnung auf die Rollator-Breite zu achten, da ältere Häuser oftmals schmale Türen besitzen. Allzweck-Rollatoren rollen, bis auf wenige Ausnahmen, auf vier Rädern welche eine Lauffläche aus Vollgummi oder Vollkunststoff besitzen. Diese kommen mit den meisten Untergründen zurecht. Kritisch wird es nur, wenn die Bodenbeschaffenheit sehr sandig oder erdig-nass ist, dann sinken die Räder, weil sie so schmal sind, gerne ein und ein Fortkommen ist nicht mehr möglich. Beachtenswert ist auch die jeweilige Rad-Lauffläche. Manche Rollatorreifen sind sehr hart und besitzen keinerlei Profil. Besonders auf glatten Untergründen in der Wohnung ist dann kein hinreichender Bodenkontakt gewährleistet und es kann zu einem unkontrollierten Wegrutschen der Gehilfe kommen. Im Einzelfall ist eine profilierte weiche- gummiartige Lauffläche einer harten Kunststoff-Lauffläche vorzuziehen. Die Fronträder sind immer beweglich montiert und rollen in jede gewünschte Richtung, während die Hinterräder starr montiert sind. Auf diese Weise lässt sich ein Rollator im Stand fast um die eigene Achse drehen.

 

Rollator-Schiebegriffe:

Die beiden meist ergonomisch ausgeformten Halte- bzw. Schiebegriffe sind bei allen Modellen in der Höhe verstellbar. Die Griffhöhe sollte im Idealfall so eingestellt sein, dass der Rollator bei aufrechtem Gang mit leicht angewinkelten Armen vor sich her geschoben wird. In dieser Körperhaltung wird die Wirbelsäule am effektivsten entastet. In den meisten Fällen ist die Griffhöhe für normale Körpergrößen kein Thema, aber sehr kleine, bzw. große Personen sollen etwas genauer hinsehen. Manche Hersteller bieten aus diesem Grund das gleiche Modell mit mehreren Griffhöhen an.

 

Rollatorbremsen:

Unterhalb der beidseitigen Haltegriffe sind die Hebel der Bremsen angeordnet. Sie sind in der Regel mit den Fingern sehr gut erreichbar und leicht gängig. Für an den Händen arthritisch vorbelastete Patienten bieten einige Hersteller sogar spezielle, noch leichter gängige Bremsen an. In vielen Fällen ist der Hebel wie eine Schlaufe geformt, welches besonders älteren Personen entgegen kommt. Die Bremse erfüllt gleich zwei Funktionen: Zieht man die Bremshebel zum Haltegriff hin, so bremsen sie den Radlauf- ähnlich wie bei einem Fahrrad. Drückt man die Hebel aber nach unten, so blockieren sie die Hinterräder permanent wie eine Feststellbremse. Dieses ist gerade für gebrechlichere Personen äußerst wichtig, damit der Rollator beim Sitzen nicht von alleine wegrollt. Die Kabel der Bremsen können leicht zu einer Stolperfalle werden. Sie sollten mindestens so am Rollatorrahmen verlegt sein, dass man sich im Betrieb nicht darin verheddern kann. Idealerweise sind sie, wie bei einigen Modellen, absolut störungsfrei innerhalb des Rahmens verlegt.

 

Rollator klappbar, Rollator faltbar:

Alle Rollatoren lassen sich zu Transport zusammenfalten! Zusammenfalten bedeutet, dass der Rollator aus seinem Betriebszustand in einen wesentlich kleineren, kompakteren und somit platzsparenderen Modus gebracht wird. In diesem gefalteten Zustand lässt sich ein Rollator wesentlich besser transportieren (z. B. im Auto, Bus, Bahn, Flieger) oder in einer Wohnungsnische verstauen. Es werden drei Rollator-Faltmetoden unterschieden: Die Querfalter, die Längsfalter und die Doppelfalter.

Querfalter: Querfalter findet man derzeit eigentlich nur noch bei einfacheren- kostengünstigeren Kassenmodellen, da die Effizienz dieser Methode mäßig ist und bei einem Rollator für die Wohnung.

Längsfalter: Moderne Rollatoren sind durchwegs Längsfalter, d. h. man kann sie der Länge nach über bewegliche Verstrebungen zusammenschieben. Die Breite des Gefährts verringert sich so auf nur wenige Zentimeter- und in diesem Zustand bleibt es auch noch von alleine stehen. Einem ungehinderten Transport im Auto steht somit nicht mehr im Wege.

Doppelfalter: Einige Rollatormodelle, meist Reiserollatoren, lassen sich zusätzlich zur Längsfaltung noch einmal verkleinern, indem man die Seitenstreben auch noch umlegen kann. Kleiner geht es jetzt wirklich nicht mehr, da das Volumen auf ein Minimum reduziert ist. Besonders praktisch ist es jetzt, dass man die Gehhilfe in diesem Zustand ungehindert auf Reisen, auch im Flieger, mitnehmen kann. Der einzige Nachteil dieser Methode ist die komplexere Mechanik, welche besonders ältere und gebrechlichere Personen, wenn sie auf keine fremde Hilfe zurückgreifen können, schnell an ihre Grenzen bringen wird. Als überaus nützliches Zubehör bietet der Rollator Zubehörhandel praktische Rollator Transporttaschen mit Tragegriff an, welche speziell für diese doppelt gefalteten Modelle geeignet sind- so macht die Reise noch mehr vergnügen.

Rollator-Faltsperre: Beim Kauf sollte man aus Sicherheitsgründen stets auf eine wirkungsvolle Faltsperre achten. Nichts ist unangenehmer, als wenn sich der Rollator während des Transports wieder von alleine entfaltet. Gerade schwächlichere Personen hätten damit erhebliche Probleme.

 

Rollator Sitzfläche:

Gerade Personen, die etwas schwächlich auf den Beinen sind, brauchen öfter eine kleine Ruhepause. Dafür besitzt jeder Rollator eine geeignete- mehr oder weniger bequeme Sitzfläche. Die Höhe der Sitzfläche sollte sich stets an der Körpergröße des Nutzers orientieren- ähnlich wie die Griffhöhe. Eine große Person kann mit einer zu niedrigen Sitzhöhe genau so wenig anfangen, wie eine kleine Person mit einer zu hohen Sitzfläche. Leider ist, bis auf eine Ausnahme, die Sitzhöhe bei Rollatoren nicht variabel. Ein Kriterium, welches bei einer Kaufentscheidung nicht unterschätzt werden sollte. Wichtig ist auch die Größe- besonders die Breite einer Sitzfläche! Gerade korpulentere Rollator-Nutzer haben mit den leichten schmaleren Modellen ihre Probleme, da sie sich im Extremfall überhaupt nicht hinsetzen können. Aus diesem Grund bieten einige Anbieter für besagte Fälle auch Rollator-Sondergrößen an.

 

Rollator Rückengurt:

Um bequem sitzen zu können ist, wie bei einem Stuhl, eine Lehne notwendig. Sie stabilisiert in dieser Position das Rückgrat und man kann sich besser auf andere Dinge Konzentrieren. Selbiges gilt auch für Rollatoren, gerade weil diese überwiegend von motorisch mehr oder weniger eingeschränkten Personen genutzt werden. Dieses Produktdetail sollte man deshalb nicht außer Acht lassen, weil viele Rollatoren von Haus aus ohne einen entsprechenden Rückengurt ausgeliefert werden. Das soll nicht heißen, dass kein Rückengurt angeboten wird – sondern er ist nur als teures Zubehör lieferbar. Da rechnet es sich in vielen Fällen den Preis mit Modellen inklusive Rückengurt zu vergleichen. Rückengurt ist auch nicht gleich Rückengurt! Ein breiter, weicher Rückengurt ist immer bequemer, als ein harter, dünner, schmaler. Gerade wenn man länger sitzt macht sich der Unterschied schnell bemerkbar. Ein Rückengurt kann im Laufe der Zeit auch mal kaputt gehen- dann ist es einerseits wichtig zu wissen, ob er als Ersatzteil angeboten wird (ist nicht immer der Fall) und ob er sich andererseits überhaupt vom Rollator lösen lasst. Ist dieses nicht der Fall, kann ein Individueller Umbau teuer werden.

 

Rollatornetz Rollatorkorb Rollatortasche:

Jeder der mit einem Rollator unterwegs ist, will auch ein paar Dinge des täglichen Lebens  mitnehmen. Seien es persönliche Sachen, kleinere Einkäufe oder medizinische Hilfsgeräte, sie brauchen einen geeigneten Aufbewahrungsplatz. Rollatoren sind in Regel, bis auf einige Ausnahmen, schon in der Grundausstattung mit einem Netz, einer Tasche oder einem Korb ausgestattet. Netze und Taschen sind meist aus einem robusten, wetterfesten Kunststoffgewebe gefertigt- besitzen eine Halterung zum Tragen und sind in den meisten Fällen zum Transport abnehmbar. Taschen haben den Vorteil, dass sie dicht sind und man sie verschließen kann – so bleibt auch bei Regen der Inhalt trocken. Körbe findet man eigentlich nur noch bei den einfachen Kassenmodellen. Sie sind meist aus Metall und sind abnehmbar am Rahmen eingehängt. Je nach Anspruch sollte man bei der Auswahl etwas genauer hinsehen, gerade was die Tragfähigkeit oder das Volumen anbelangt. Einfache Netze können da schnell an ihre Grenzen kommen. Sollte man sich beim Rollator Kauf damit vertan haben, ist das kein unlösbares Problem, da es im Zubehörhandel jede Menge passende Alternativangebote gibt.

 

Gehstockhalterung:

Oft kommt es vor, dass der Rollatornutzer beim Laufen ohne den Rollator eine weitere Gehhilfe- eine einfache Krücke oder eine mit Armstützen benötigen. Zum problemlosen Transport dieser ist an vielen Rollatormodellen schon serienmäßig eine Stockhalterung vorhanden. Es handelt sich dabei um einen kleinen Clip und einen entsprechenden Köcher, der am Rahmen befestigt ist. man stellt das Stockende in den Köcher und drückt das Stockoberteil einfach in die Clip-Halterung. Schwierig wird es aber in manchen Fällen, wenn der Nutzer zwei Krücken benötigt. Viele Anbieter haben zusätzliche Stockhalterungen im Programm, manche aber nicht. Das Problem: Da moderne Rollatoren meist aus ovalen Alu-Profilen gefertigt sind, passen die meisten Halterungen von Fremdanbietern nicht- außer man ist handwerklich begabt und kann die Halterung auf individuelle Art befestigen. Wer also eine Stockhalterung benötigt, sollte schon im Vorfeld genau auf dieses Detail achten.

 

Rollatorgewicht, Rollator leicht, Alu Rollator:

Ein leichter Rollator gibt dem Begriff Mobilität eine ganz andere Bedeutung. Während die ersten Rollatoren sehr schwer und klobig waren, ist ein moderner, leichter Alu Rollator ein kleines technisches Meisterwerk der Ingenieurkunst. Während früher ein Rollator bis zu 15 kg und mehr wiegen konnte, kommen aktuelle Geräte fast an die 5 kg Marke – bei gleicher Stabilität! Das liegt hauptsächlich an den verwendeten Materialien. Leichte Metalle, wie Aluminium und leichte Kunststoffe schreiben nicht nur hier Geschichte. Die verwendeten Aluprofile und auch andere Bauteile werden so exakt am Computer berechnet, dass kein Gramm zu viel verbauten wird. Gerade ältere und gebrechlichere Personen profitieren enorm von der Gewichtseinsparung, da sie nicht mehr so viel Masse bewegen müssen. Die Leichtbauweise kommt hier besonders beim Transport voll zur Geltung- es zählt wirklich jedes „Gramm“ welches nicht getragen werden muss. Carbon Rollator Aktuellste Trends werden momentan durch Carbon, ein High-Tech Material aus der Raumfahrt, bedient. Carbon ist ein ultraleichter Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff mit herausragenden Eigenschaften. Carbon Rollatoren haben natürlich ihren Preis! Modelle, welche in dieser Bauweise gefertigt werden, kommen den Käufer schnell um die 500.- €uro zu stehen. Es ist abzuwägen, ob sich eine solche Investition wirklich lohnt.

 

Rollator-Sicherheit:

Bei der Auswahl eines geeigneten Rollators sollte in jedem Fall Benutzerfreundlichkeit und Betriebssicherheit an erster Stelle stehen. Marken-Rollatoren gelten in der Regel als sicher! Trotzdem kann es niemals schaden seine persönlichen Ansprüche mit dem ausgewählten Modell genauer zu überprüfen. Sollte man dabei etwas übersehen haben, so lässt so gut wie alles über den Zubehörhandel nachrüsten. An oberster Stelle stehen dabei Produkte, welche den Rollator-Nutzer im Straßenverkehr gegenüber anderen besser hervorheben und damit absichern. Hierzu zählt in erster Linie die Beleuchtung. Schon jetzt ist eine Vielzahl der angebotenen Modelle serienmäßig mit auffälligen Reflektoren (passive Beleuchtung) ausgestattet. Steigern kann man das Ganze, indem man, wie bei einem Fahrrad, eine aktive Beleuchtung anbringt. Gerade in der Abenddämmerung kann das neben Reflektoren, auch an der Kleidung, sehr viel bringen. Jeder sollte objektiv für sich selbst beurteilen, was ihm seine Sicherheit wert ist.

 

Rollator Preis:

Bei der beachtlichen Angebotsdichte findet sich heutzutage schnell ein geeignetes Modell – einzig der Preis ist äußerst variabel. Die Rollator Preise schwanken im Normalfall zwischen 50.- €uro und 300.- €uro, während man im Hochpreissegment schon mal der 1000.- €uro-Grenze recht nahe kommt. Die Rollator Preise sind also breit gefächert und so sollte für jedes Budget etwas Geeignetes dabei sein.

 

Speziell Außenrollator Outdoorrollator:

Echte Outdoor-Rollatoren sind in der Minderheit, da an sie erhöhte Ansprüche gestellt werden. Da man sie auch im unwegsamen Gelände, abseits befestigter Wege zum Einsatz bringen kann, sind sie im klassischen Sinn keine Gehhilfe für gebrechliche Personen. Einige dieser angebotenen Exemplare lassen sich sogar so modifizieren, dass man sie beim Jagen, Fischen oder Golfen ohne weiteres zum Einsatz bringen kann. Voraussetzung ist aber immer, dass der Nutzer, trotz eingeschränkter Lauffunktion, noch über ausreichen Kraft verfügt, das Gefährt auf unbefestigtem Terrain zu bewegen.

Im Prinzip ist die Bauweise eines reinen Outdoor-Rollators ähnlich der eines Allzweck-Rollators. Nur ist er, aufgrund seiner speziellen Nutzung kompakter- stabiler- schwerer- flacher und aufwändiger bereift. Kompakter- stabiler und somit auch schwerer ist der Rollator deshalb, weil ganz andere Kräfte auf ihn einwirken und weil er höhere Belastungen zu tragen hat. Flacher, damit der Schwerpunkt tiefer liegt und er im Betrieb nicht umfallen kann. Auch sieht die Bereifung merklich anders aus. Der Raddurchmesser ist wesentlich größer und die Lauffläche besteht aus einem stark profilierten- luftgefüllten Reifen- ähnlich wie bei einer Mountainbike. Verstärkte Bremsen und eine neuartige Aufhängung der Fronträder lassen fast keine Wünsche mehr offen. All das hat natürlich auch seinen Preis. Für so ein Gefährt zahlt man fast den drei- bis vierfachen Preis eines guten Standard-Rollators.

 

Speziell Innenrollator Indoorrollator Wohnungsrollator:

Abweichend von den beiden vorgenannten Rollator Bauformen gibt es auch noch den reinen Rollator für die Wohnung. Auch er ist der Bauform dem Universalrollator zwar sehr ähnlich, doch auch hier es gibt doch einige wichtige Unterschiede. Die Konstruktion ist wesentlich graziler- leichter und schmaler, die vier profillosen Räder sind kleiner und dünner, er besitzt keine Sitzfläche- bzw. Rückengurt, statt der beiden Schiebegriffe hat er eine Durchgehende Schiebestange- eine durchgehende Bremsstange sowie ein aufschiebbares Tablett, welches aber im Bedarfsfall gegen eine offene Tasche ausgetauscht werden kann. Die Griffstange samt Bremsstange sind ebenfalls in der Höhe verstellbar. Die durchgehende Bremsstange hat den Vorteil, dass sie auch mit einer Hand bedient werden kann. Achtung! Nicht jeder Wohnungsrollator habt eine permanente Feststellbremse- ohne diese kann er ungewollt wegrollen! Der ganze Rollator bringt aber dennoch ca. 6,5 kg auf die Waage. Rollator schmal – die Breite eines Wohnungsrollators sollte 60 cm nicht überschreiten, damit er auch durch schmale Türrahmen und um scharfe Ecken kommt. Mit dieser mobilen Gehhilfe können sich kranke und gebrechliche Personen, welche nicht mehr so gut auf den Beinen sind, wesentlich besser in der Wohnung bewegen als anders. Tablett und Tasche sind wahlweise dazu gedacht, das Transportieren verschiedener Utensilien leichter zu machen. Auf dem Tablett lässt sich flaches Geschirr aller Art transportieren, während die Tasche eher für kompaktere Dinge, wie diverse Haushaltsgegenstände, Flaschen, Zeitungen o.ä. taugt. Gläser Tassen oder Kannen, welche mit Flüssigkeiten voll befüllt sind, sollten aus Sicherheitsgründen eher einzeln von einer anderen Person getragen werden als auf dem glatten Tablett. Die Gefahr des Verschüttens ist doch sehr hoch. Ein zusätzlicher Becherhalter ist da schon etwas besser. Indoorrollatoren sind durchwegs Querfalter, d. h. die Fronträder werden über ein Gelenk vor die Hinterräder geschoben und die Tablett-Halterung gleichzeitig nach unten geklappt- so kann man den Gehwagen bei Nichtgebrauch platzsparend wegstellen. Alles in allem ist ein Rollator für die Wohnung im Bedarfsfall ein wirklich gewandter Helfer, den man kaum noch missen möchte. Rollator Wohnung.

 

Der Rollator von der Krankenkasse:

Die Krankenkasse stellt im Bedarfsfall einen Rollator- ein sogenanntes „Kassenmodell“  zur Verfügung- es handelt sich dabei aber nur um ein recht einfaches Grundmodell, welches aber alle wichtigen Funktionen und Ausstattungsmerkmale aufweist. Liegt aber zum Beispiel eine arthritisch begründete Bewegungseinschränkung vor, erhält man von der Kasse natürlich ein geeignetes Sondermodell. Die Grundvoraussetzung für den Bezug ist ein Rezept vom Hausarzt. Kassen-Rollatoren sollen einfach nur ihren Zweck erfüllen! Die Bauweise ist daher einfach- robust und funktionell. Das macht den Gehwagen merklich schwerer als seine modernen Kollegen und somit auch etwas unpraktisch in der Handhabung. Zudem lassen sich die Kassenrollatoren nur quer zusammenfalten, was beim Transport im Auto, Bus oder Bahn äußerst hinderlich sein kann. Die robuste Bauweise ermöglicht einen sicheren Gang und eine stabile Sitzfläche, ohne Rückenstütze, kann jederzeit zum Hinsetzen genutzt werden. Wie bei allen Rollatormodellen lassen sich die Schiebegriffe in der Höhe verstellen, die Bremsen dienen ebenfalls als Betriebs- und Feststellbremse und ein Korb aus Metalldraht dient zum Transport kleinerer Dinge, wie zum Beispiel bei einem Einkauf im Supermarkt. Um eine zweite Gehhilfe, wie eine Krücke, mitnehmen zu können, empfiehlt es sich eine Stockhalterung im Zubehör zu besorgen. Zusammengefasst betrachtet sind Kassenrollatoren keine schlechteren Gehilfen, sie machen nur optisch nicht so viel her, da man sich bei der Konstruktion auf das Wesentliche konzentriert hat. Das etwas höhere Gewicht, gegenüber einer modernen Gehhilfe, wirkt sich einzig nur beim Transport negativ aus. Ist man also häufiger auf den Bus, die Bahn oder das Taxi angewiesen, sollte man doch ernsthaft darüber nachdenken, sich ein leichteres und besser zu transportierendes Modell zuzulegen, welches in der Regel natürlich selbst zu finanzieren ist. Fast alle Sanitätshäuser arbeiten mit den großen Krankenkassen zusammen. Es ist immer ratsam, sich mit seiner zuständigen Krankenkasse in Verbindung zu setzen, um sich nach den aktuellen Bedingungen zu erkundigen.

 

Rollator Kaufberatung – Gebraucht kaufen:

Wer einen Rollator nur temporär benötigt, sollte für sich persönlich abwägen welche Anschaffung (neu oder gebraucht) er tätigt. Aufgrund der zeitlich begrenzten Nutzungsdauer kann gegenüber einer Neuanschaffung auch ein gebrauchter Rollator eine überaus sinnvolle Alternative sein. Auf diese Weise lassen sich in jedem Fall einige Euros sparen. Für den kurzfristigen Gebrauch muss es ja nicht unbedingt ein „Superluxusrolli“ sein- ein normales Modell verrichtet seinen Dienst genauso gut. Sofern die Möglichkeit besteht, ist es am Sinnvollsten, erst einmal in einem Sanitätsgeschäft nachzufragen, ob nicht vielleicht ein Leihrollator zur Verfügung steht. Die kosten meist nicht viel und sind in der Regel in einem tadellosen Zustand. Eine weitere Bezugsquelle ist natürlich das Internet mit den entsprechenden Foren. Dort werden erfahrungsgemäß ständig gebrauchte Rollatoren in allen Preisklassen angeboten. Wenn man davon ausgeht, dass gerade ältere Menschen mit ihrer Gehhilfe meist pfleglich umgehen und das von Haus aus an ihr nicht viel kaputt gehen kann, hält sich das Risiko in Grenzen. Wenn man Glück hat, kommt das Angebot sogar aus dem näheren Umkreis. Jetzt besteht sogar die Möglichkeit, das Teil vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen, um es auf Mängel zu überprüfen. Ist man schon im Besitz eines Rollators, so kann man auf diese Weise auch günstig ein Zweit- oder Ersatzmodell erstehen. Wer sich zum Beispiel gerne in „freier Wildbahn“ aufhält kann sich auf diese Weise auch einen speziellen Outdoorrollator mit Luftbereifung zulegen. Diesen kann man dann im Kofferraum des Pkw’s „einlagern“ und hat ihn bei jeder Gelegenheit stets griffbereit dabei. Wird die Gehhilfe irgendwann tatsächlich nicht mehr gebraucht, kann sie ja wieder verkauft werden- der Verlust hält sich meist in Grenzen, sofern sich das Gefährt immer noch in einem einwandfreien Zustand befindet.

 

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